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Star Trek: Nach 37 Jahren verändert ein Twist die gefährlichste Waffe der Borg

Auch die Methoden der Borg haben die ein oder andere Schwachstelle. Die neue Comicreihe Star Trek: The Last Starship macht jetzt eine von ihnen aus.

Ja, ein Ferengi hat herausgefunden, wie man die Assimilation der Borg aufhält. Bildquelle: Paramount Ja, ein Ferengi hat herausgefunden, wie man die Assimilation der Borg aufhält. Bildquelle: Paramount

Die Borg zählen zu den gefährlichsten Spezies im gesamten Star-Trek-Universum. Eine ihrer effektivsten Waffen ist die Assimilation. Dort injizieren sie einem Individuum Nanosonden (auch Nanoprobes genannt), die das Nervensystem überschreiben und das Gehirn an das kollektive Bewusstsein der Borg binden.

Somit verliert das Opfer seine Individualität und die Spezies kann auf die gesamten Informationen der fremden Kultur zurückgreifen. Ein Ferengi-Arzt hat jetzt durch Zufall eine Methode entdeckt, diesen Prozess zu verlangsamen und anscheinend auch aufzuhalten.

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Die Assimilation hat eine Schwachstelle

In der Comicreihe Star Trek: The Last Starship wurde Captain Kirk von den Borg wiederbelebt und hilft der Föderation – allen voran Captain Sato – dabei, nach der Dilithium-Katastrophe The Burn die Infrastruktur der Föderation wieder aufzubauen. 

Eine große Forschungsstation namens Deep Space Nine soll die Lösung für all die Probleme der Sternenflotte enthalten. Und da wir hier von sehr viel Macht sprechen, sind die Borg natürlich auch nicht ganz uninteressiert. Im achten Heft – das von Jackson Lanzing und Collin Kelly geschrieben und von Hernan Gonzalez gemalt wurde – sind die Borg gerade dabei, die Deep Space Hope zu übernehmen und zu assimilieren.

Nur bei einer Person scheint das nicht so ganz zu funktionieren: Zed, der drogenabhängige Ferengi-Arzt der USS Omega (das Schiff, mit dem Kirk und Sato durch die Galaxis düsen). Es stellt sich heraus, dass die Einnahme einer psychoaktiven Substanz die Assimilation langsamer fortschreiten lässt, da sie das Gehirn verwirrt. 

Demnach wissen die Nanosonden nicht, wie sie mit so einer Situation umgehen sollen. Kurzerhand schnappt sich Zed noch mehr von der Substanz und spritzt sie Captain Sato, was ihn ebenfalls vor der Assimilation bewahrt.

Natürlich wäre es auch möglich gewesen, die Assimilation von Sato einfach durch die chirurgische Entfernung der kybernetischen Plantate und die Injektion von modifizierten Nanosonden wieder rückgängig zu machen. Dieser Prozess ist jedoch mit enorm viel Arbeit und Aufwand verbunden, weshalb es einfacher wäre, die Übernahme komplett zu verhindern.

Obacht: The Last Starship gehört nicht zum offiziellen Kanon, sondern zum Expanded Universe. Demnach werden wir so eine Situation wohl erst einmal nicht im TV- und Film-Universum von Star Trek zu sehen bekommen. Captain Picard (Patrick Stewart) hätte sich vermutlich gewünscht, dass es diese Möglichkeit in Das nächste Jahrhundert schon gab. Dort wurde er nämlich von den Borg am Ende der dritten Staffel assimiliert und arg traumatisiert.


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