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Star Wars: 27 Jahre nach Episode 1 darf Darth Maul auch endlich hinters Steuer eines eigenen Podracers

Darth Maul ist nicht nur ein ehemaliger Sith-Lord und Syndikatsboss. Mit dem neuesten Star-Wars-Comic geht er auch unter die Podracer.

Darth Maul startet im neuesten Marvel-Comic eine Karriere als Rennfahrer. Bild: DisneyLucasfilm. Darth Maul startet im neuesten Marvel-Comic eine Karriere als Rennfahrer. Bild: Disney/Lucasfilm.

Das Podrennen auf Tatooine gehört neben dem großen Finale des Films auf Naboo zu einem der actiongeladenen Höhepunkte von Star Wars: Episode 1. Der Junge Anakin Skywalker erkämpft sich mit seinem Sieg beim Boonta Eve Classic nicht nur die Freiheit vom Sklavendasein, sondern beweist mit seiner außergewöhnlichen Intuition auch, dass er das Zeug zum Jedi-Ritter hat.

Doch was wäre, wenn wir euch erzählen, dass es neben Anakin Skywalker, Sebulba und Ben Quadinaros in Episode 1 noch einen anderen Charakter gibt, der das Zeug zum Rennfahrer mitbringt? Die Rede ist von Darth Maul. Denn im aktuellsten Star-Wars-Comic aus dem Hause Marvel beweist der ehemalige Schüler von Darth Sidious eindrucksvoll, dass er als Podracer sicher einige Siege feiern könnte.

Video starten 1:39 Star Wars Galactic Racer bringt das geniale Geschwindigkeitsgefühl der Episode 1 Podrennen zurück

Worum geht's

Die aktuelle Comic-Reihe Shadow of Maul spielt zwischen den Ereignissen von Episode 3 und der brandneuen Disney-Serie Maul: Shadow Lord. Seine Karriere als Sith-Lord hat Maul da schon lange an den Nagel gehängt. In Shadow Lord will er auf dem Planeten Janix sein Verbrechersyndikat Schattenkollektiv wieder aufbauen. Doch dazu braucht er erst einmal ein gewisses Startkapital.

Im vierten Band der Comic-Reihe, die von Benjamin Percy und Madibek Musbekov gezeichnet wird, heuert Maul daher den Podrenn-Champion Tor Braxis an, um ein bisschen Unruhe in die örtliche Verbrecher-Szene zu bringen. Denn der wird nicht nur offiziell vom Syndikatsboss Nico Deemis gesponsert, sondern nimmt auch von dessen Rivalen Looti Vario Geld an, um das kommende Star-Guantlet-Rennen zu manipulieren.

Maul wiederum beauftragt Braxis, 100 Millionen Credits aus dem örtlichen Casino zu stehlen, beim Rennen möglichst viele Unfälle zu bauen und das Chaos zur Flucht zu nutzen. Natürlich hat Maul keine wirkliche Verwendung für Braxis. Er tötet daher den Rennfahrer nach vollendeter Mission und macht sich anschließend mit dessen Beute und dem Podracer aus dem Staub.

Mauls Podracer aus dem neuen Star-Wars-Comic in Aktion. Bildquelle: Marvel, Shadow of Maul #4, Benjamin Percy + Madibek Musbekov. Mauls Podracer aus dem neuen Star-Wars-Comic in Aktion. Bildquelle: Marvel, Shadow of Maul #4, Benjamin Percy & Madibek Musbekov.

Die Behörden um den aus der Maul-Serie bekannten Ermittler Brander Lawson tappen anschließend im Dunkeln, wer der mysteriöse Dieb gewesen sein könnte.

Obwohl es sich also gar nicht um Mauls eigenes Renn-Gefährt handelt, steht der gestohlene Podracer dem ehemaligen Sith-Lord gut zu Gesicht. Denn der Racer passt mit seinem roten Farbschema, den stilisierten Hörnern und dem wuchtigen einzelnen Zugmotor hervorragend zum Design-Schema von Maul. Einen Auszug aus dem Comic haben wir euch oben eingebunden.

Wenn Maul mit diesem Gefährt vor 27 Jahren am Boonta-Eve-Rennen auf Tatooine teilgenommen hätte, hätte Anakin Skywalker wohl einpacken können …

Übrigens: Schon 2002 durfte Darth Maul hinter dem Steuer eines Podracers Platz nehmen. Im Videospiel Star Wars: Racer Revenge ließ sich der Sith als geheimer Zusatzcharakter freischalten und fuhr dort einen Podracer, der von seinem Raumschiff, der Infiltrator, inspiriert war. Das Spiel gehörte im Gegensatz zu Mauls aktuellem Comic-Auftritt allerdings nie zum offiziellen Star-Wars-Kanon.

Mehr Neuigkeiten aus einer weit, weit entfernten Galaxis findet ihr in der obigen Linkbox.

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