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In Star Wars gibt's so etwas wie ein Jenseits und dort hat Kylo Ren gerade Luke, Yoda, Obi-Wan und Qui-Gon getroffen

Ja, im Star-Wars-Universum gibt es so etwas wie ein Jenseits. Jetzt wurde erstmals im offiziellen Kanon gezeigt, wie der Ort aussieht, an dem sich Macht-Geister treffen.

Wie sieht das Leben der Jedi nach dem Tod als Macht-Geist aus? Bildquelle: DisneyLucasfilm Wie sieht das Leben der Jedi nach dem Tod als Macht-Geist aus? Bildquelle: Disney/Lucasfilm

Dass es in Star Wars ein Leben nach dem Tod gibt, ist seit mindestens 45 Jahren bekannt. Nachdem er Luke Skywalker beim Angriff auf den Todesstern zur Seite stand, tritt der alte Ben Kenobi in Episode 5 als richtiger Macht-Geist auf. Ein Schicksal, das nach ihm noch Meister Yoda und Darth Vader Anakin Skywalker blühen sollte.

Doch wo genau hängen eigentlich all die toten Jedi rum, wenn sie nicht gerade ihren noch lebenden Schülern unter die Arme greifen? Auf diese Frage liefert Star Wars jetzt in dem offiziellen Kanon-Comic Legacy of Vader die Antwort. 

Kylo Ren sucht Rat Darth Vader – und findet den Jedi-Himmel

In der Geschichte des Sternenkrieg-Veterans Charles Soule wandert Kylo Ren zwischen den Episoden 8 und 9 auf den Spuren seines Großvaters. Dabei wurde unter anderem enthüllt, was aus Snoke, den Rittern von Ren oder auch der Heimat von Padmé Amidala und Sheev Palpatine Naboo wurde.

Jetzt hat es den ehemaligen Jedi namens Ben Solo auf Mustafar und ins Innere von Vaders Festung verschlagen. Währenddessen wird er das Gefühl nicht los, dass ihm Luke Skywalker nach ihrer Konfrontation in Die letzten Jedi und dessen darauf folgenden Tod noch immer im Nacken hängt.

Wie so oft bekommt Kylo Ren aber nicht die Antworten, die er sich erhofft hat und stöbert zumindest mithilfe von Vaders Diener Vaneé (der übrigens kurz in Rogue One zu sehen war) die Meditationskammer des Sith-Lords auf. Eng verbunden mit der Macht, verfällt Kylo Ren einer tiefen Trance und begibt sich auf eine Odyssee, die ihn mit seiner hellen und dunklen Seite konfrontiert. 

Wo gefallene Jedi nach ihrem Tod landen

Gerade seine tiefe Verbundenheit mit Luke Skywalker führt Kylo Ren nach einer ersten schrecklichen Vision nun an einen Ort, den wir bisher im Star-Wars-Universum nie zu Gesicht bekommen haben: Ein idyllisch wirkendes Tal, das in ein bläulich schimmerndes Licht getaucht ist und wo sich eine große Anzahl, in Roben gehüllter Gestalten tummelt.

Kylo Ren hat nicht nach dem Jedi-Jenseits gesucht - aber es gefunden. Bildquelle: DisneyMarvelComics Kylo Ren hat nicht nach dem Jedi-Jenseits gesucht - aber es gefunden. Bildquelle: Disney/MarvelComics

Eine dieser Gestalten konfrontiert Kylo Ren – denn in ihm lodert die dunkle Seite der Macht – und offenbart ihm, dass er hier nicht willkommen sei. Kylo Ren versucht diesen Konflikt natürlich mit Gewalt zu lösen, was aber nicht von Erfolg gekrönt ist.

Die mysteriöse Figur, die sich Kylo Ren in den Weg stellt, wird daraufhin von einer weiteren Gestalt abgelöst, die sich als Luke Skywalker zu erkennen gibt. Und hinter ihm sind klar und deutlich die Silhouetten von Obi-Wan Kenobi, Qui-Gon Jinn und Meister Yoda auszumachen.

Luke Skywalker hat noch immer Lektionen für Ben Solo in petto

Kylo Ren versucht Luke Skywalker zu verspotten, dass er von jemandem getötet worden sein muss und hoffentlich viel gelitten habe. Doch Luke erwidert gelassen, dass er nicht umgebracht wurde, sondern freiwillig sein Leben gegeben hat, um seine Familie, seine Freunde und unzählige Fremde in der ganzen Galaxie zu retten.

Und natürlich nutzt Luke die Gelegenheit, um Kylo Ren einer weiteren Lektion zu unterziehen – unabhängig davon, ob sein ehemaliger Schüler dazu gewillt ist, oder nicht.

Star Wars zeigt: Im Leben nach dem Tod wurde Luke Skywalker mit Obi-Wan Kenobi, Meister Yoda und sogar Qui-Gon Jinn vereint. Bildquelle: DisneyMarvel Comics Star Wars zeigt: Im Leben nach dem Tod wurde Luke Skywalker mit Obi-Wan Kenobi, Meister Yoda und sogar Qui-Gon Jinn vereint. Bildquelle: Disney/Marvel Comics

Luke erkannte seine eigene Bestimmung im Leben, doch erkennt Kylo seine eigene? Und dass sich Kylo Ren die Frage stellen sollte, warum er es überhaupt geschafft hat, an diesen Ort gefallener Jedi zu kommen. Das hat er nämlich sicher nicht seiner dunklen Seite zu verdanken.

Luke Skywalker verabschiedet sich daraufhin mit den Worten, dass ihm Kylo Ren nichts bedeuten würde. Doch Ben Solo? Für Ben Solo wird er immer ein Freund und Lehrer sein.

Video starten 0:55 Star Wars: Offizieller TV-Trailer zu Episode 8 - Die letzten Jedi

In den 48 Jahren Star-Wars-Geschichte war der Sternenkrieg natürlich immer immens von mythischen Elementen geprägt. Immerhin dreht sich die Geschichte um zwei verfeindete Gruppen an Weltraum-Zauberern, die auf Telepathie und Telekinese zurückgreifen. 

Doch dass wir einen so tiefen Einblick in das Leben nach dem Tod der Jedi bekommen, ist definitiv ein Novum. Vergleichbar mythisch wurde es im neuen Kanon vielleicht nur mit der sogenannten Welt zwischen den Welten aus Star Wars Rebels und der Ahsoka-Serie, die so etwas wie Zeitreisen ermöglichte.

Was gerade sonst noch alles bei Star Wars passiert, könnt ihr unter den Links oben nachlesen.

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