Steam Deck 2: Bis zu einem Nachfolger der Valve-Konsole müssen wir uns wohl noch Jahre gedulden

Ein neuer Leak sieht einen Nachfolger des Steam Deck 2 erst in drei Jahren kommen.

Seit drei Jahren ist das Steam Deck auf dem Markt - weitere drei Jahre kommen wohl noch im Hinblick auf einen Nachfolger hinzu. Seit drei Jahren ist das Steam Deck auf dem Markt - weitere drei Jahre kommen wohl noch im Hinblick auf einen Nachfolger hinzu.

Vor rund dreieinhalb Jahren landete das Steam Deck auf dem Markt. Valve zeigte damit ein richtiges Näschen, denn seitdem haben zahlreiche Hersteller das Potenzial mobiler Konsolen erkannt.

Diese Handhelds sind teilweise bereits in ihrer zweiten Generation – nur das Steam Deck ziert sich noch ein wenig, einen »echten« Nachfolger in die Wege zu leiten. Auf ein solches Steam Deck 2 müssen wir wohl noch Jahre warten, heißt es nun aus der Gerüchteküche.

Video starten 1:41 Microsoft macht dem Steam Deck Konkurrenz - und das mit gleich zwei Handheld-Konsolen

Steam Deck 2 erst in drei Jahren – und das hängt wohl mit AMD zusammen

Der als zuverlässig geltende Leaker Kepler_L2 erklärte auf dem NeoGAF-Forum hierzu recht lapidar, dass das Steam Deck 2 erst für 2028 geplant ist. Weitere Erklärungen gab es hierzu vonseiten des Leakers nicht, sodass wir uns an dieser Stelle um eigene Einordnungen bemühen.

Vor rund einem Jahr erklärte Lawrence Yang, einer der Designer des Steam Decks, dass man bei Valve ein jährliches Handheld-Upgrade kategorisch ausschließt. Man sehe die Zeit für einen Nachfolger erst dann gekommen, wenn zwei Punkte erfüllt sind:

  • Die Leistung der zugrundeliegenden APU müsse einen »Generationensprung« hinlegen. Konkreter wurde der Valve-Designer allerdings nicht.
  • Zeitgleich dürfe das Performanceplus nicht mit schlechterer Akkulaufzeit einhergehen.

Dieser Generationensprung könnte indes mit der kommenden Serie an AMD-Prozessoren erfolgen – genauer gesagt, den nächsten Architekturen auf Basis von Zen 6 und RDNA 5 alias UDNA.

Diese Chips traten bereits in vergangenen Tagen in ersten Leaks auf: Hier wurde unter anderem darüber spekuliert, dass AMD »AT3«- und »AT4«-Dies fertigt, die mit 1.536 respektive 768 FP32-Recheneinheiten aufwarten und spezifisch für Handhelds und Tablets gedacht sein sollen.

  • In beiden Fällen hätte man zumindest einmal deutlich mehr Shader-Einheiten als bei der »überarbeiteten« Steam-Deck-APU drin. Hier steckt der in sechs Nanometern gefertigte »Sephiroth«-Chip mit 512 FP32-Einheiten auf RDNA-2-Basis wieder.
  • Sowohl AT3 als auch AT4 würden hier die von Yang genannten Bedingungen erfüllen: mehr Leistung, aber auch (mindestens) gleichbleibende Akkulaufzeit, da die nächste Chipgeneration wohl in TSMCs N3-Verfahren mit einer Strukturbreite von drei Nanometern gefertigt wird.

Der Beginn der Produktion der UDNA-GPUs soll indes schon im zweiten Quartal 2026 anlaufen. Gleiches gilt auch für die Zen-6-Architektur im Kontext der CPU, die ebenfalls Ende nächsten Jahres in ersten Modellen landen soll. Zu diesen Auserwählten zählen unter anderem auch die PlayStation 6 und Xbox Next, die mit den neuen Generationen aufwarten sollen.

Aber Moment: Woher kommen dann die restlichen, rund anderthalb Jahre Wartezeit zwischen dem Produktionsstart im zweiten Quartal 2026 und dem kolportierten Releasezeitraum für das Steam Deck 2? Für eine Antwort hierauf müssen wir endgültig den Pfad gesicherter und denkbarer Informationen verlassen.

So ist denkbar, dass Valve zur zweiten Handheld-Generation ähnlich wie beim aktuellen Steam Deck vorgeht: Erst eine GPU-Generation abwarten, ehe man mit dem für 2028 angedachten RDNA 6 (oder UDNA 2) zuschlägt.

Da es sich bei UDNA zudem um einen umfassenderen Strategiewechsel handelt, dürfte man bei Valve angesichts des bisher guten Rufs auch abwarten wollen, bis die neue Architektur auch wirklich stabil ist.

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