Steam Deck: Viele neue Infos zu Akkulaufzeit, Windows-11-Support und mehr

Bei einem Hands-on-Event im Valve Hauptquartier gab es viele neue Infos zum kommenden Handheld-PC, unter anderem zur Akkulaufzeit und zum TV-Betrieb.

von Dennis Zirkler,
09.08.2021 11:57 Uhr

Zwar lässt die Veröffentlichung des Steam Decks noch einige Monate auf sich warten, an neuen Infos mangelt es aber derzeit nicht. Diverse amerikanische Webseiten hatten nun die Chance, Valves neuen Handheld PC auszuprobieren.

Alle neuen Infos zum Steam Deck, die bei diesem Hands-on-Event im Valve-Hauptquartier herumgekommen sind, haben wir für euch in diesem Artikel gesammelt.

Was unsere Experten vom Steam Deck halten, hört ihr entweder im Podcast oder lest ihr in folgendem Artikel:

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Akkulaufzeit: Bislang gab es nur die grobe Angabe, dass man mit einer Akkuladung des Steam Deck zwei bis acht Stunden am Stück spielen können soll. Wie Steam-Deck-Designer Greg Coomer nun im Gespräch mit PC Gamer verraten hat, sollen die acht Stunden lediglich erreicht werden, wenn ihr das Steam Deck für Spiele-Streaming nutzt. Dazu könnt ihr entweder euren eigenen Rechner oder einen Dienst wie Google Stadia, Geforce Now oder Xbox Cloud Gaming nutzen.

Windows-11-Support: Zwar läuft mit SteamOS 3.0 standardmäßig Valves eigenes Betriebssystem auf dem Steam Deck, aber wer will, kann auf diesem auch Windows installieren. Gute Nachrichten gibt es für alle, die mit dem im Herbst erscheinenden Windows 11 liebäugeln. Laut Coomer arbeiten Valve und AMD aktuell gemeinsam daran, die Hardware auf Bios-Ebene so anzupassen, dass alle Anforderungen für eine erfolgreiche Installation erfüllt werden - inklusive des verwirrenden Trusted-Platform-Module (TPM).

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Nachfolger: Ähnlich wie schon bei den Steam Machines hofft Valve, mit den Steam Decks eine komplett neue Produktkategorie zu erschaffen. Während man sich damals komplett auf Dritthersteller verlassen hat, übernimmt Valve diesmal selbst die Führung. Andere Hersteller will man lediglich ermutigen, sich mit ihrer Variante eines Steam Decks anzuschließen. Greg Coomer denkt dabei etwa an eine Budget-Variante, die voll auf Streaming ausgelegt ist: Weniger Rechenleistung, dafür ein größerer Akku.

TV-Betrieb: Solltet ihr das Steam Deck ähnlich wie eine Nintendo Switch auch an einen Fernseher andocken wollen, ist das problemlos möglich. Allerdings solltet ihr euch dabei bewusst sein, dass dies hier keinen Leistungsschub bringen wird. Die Performance des Handheld-PCs wird dadurch nicht verbessert und grafisch anspruchsvollere Spiele laufen weiterhin lediglich in 720p-Auflösung bei 30 Bildern pro Sekunde. Es gibt also kein verstecktes Leistungspotenzial, dass durch den Betrieb am Stromnetz aktiviert wird.

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