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Seite 3: Steam Greenlight - Spieler an die Macht

McPixel

Genre: Adventure Entwickler: Sos Preis: 4,99 Euro

20 Sekunden, um eine Bombe zu entschärfen. Klingt chaotisch und ist es auch. 20 Sekunden, um eine Bombe zu entschärfen. Klingt chaotisch und ist es auch.

Im Grunde gleicht McPixel der TV-Serie MacGyver - nur tödlicher und unter Zeitdruck. Denn in dem durchgeknallten Point&Click-Adventure haben wir stets nur 20 Sekunden Zeit, um eines von insgesamt 100 Rätseln zu lösen. Wenn wir die falsche Aktion wählen, fliegt eine Bombe in die Luft.

Das Geschehen beschränkt sich dabei stets nur auf ein Areal. Und stets haben wir schlicht keine Ahnung, was wir tun sollen. Also probieren wir herum, klicken hektisch auf Objekte, interagieren mit Figuren und hoffen, so das explosive Problem zu lösen -- wie weiland Richard Dead Anderson als MacGyver. Dabei ist die offensichtlichste Lösung meist die falsche. Doch gerade dieses Versuchen und Scheitern macht den Reiz von McPixel aus. Weil das Spiel unsere Fehler immer mit urkomischen Szenen quittiert und es einen Heidenspaß macht, zu beobachten, welch verheerendes Ende es diesmal mit uns nimmt.

Nicht zu vergessen das erhabene Gefühl, nach einem Dutzend virtuellen Toden auf die (oft nicht minder witzige) Lösung gekommen sein. Der pixelige Retro-Look sowie die bekloppte Musik tragen ihr Übriges zur anarchischen Atmosphäre des Spiels bei. Eine klare Empfehlung für Leute mit schwarzem Humor, die auf der Suche nach kurzweiligem Knobelspaß sind.

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Miner Wars 2081

Genre: Weltraum-Action Entwickler: Keen Software Preis: 18,39 Euro

Übersicht geht anders. Aber irgendwie gehört das zu einem solchen Spiel dazu. Übersicht geht anders. Aber irgendwie gehört das zu einem solchen Spiel dazu.

Ältere Spieler erinnern sich gern an Descent von 1995 zurück. Und an die Schwindelanfälle, die Interplays Actionklassiker bisweilen auszulösen drohte - war es doch möglich, seinen Gleiter alternativ auch seitwärts oder gar auf dem Kopf durch so enge wie verwinkelte Raumschiffkorridore zu navigieren.

Genauso spielt sich auch Miner Wars 2081, das uns als Jungpilot in den Kampf gegen jede Menge Kanonenfutter schickt. Wo oben und unten ist, liegt dabei meist im Auge des Betrachters -- wie beim großen Vorbild eben. Anders als in Descent dürfen wir aber jederzeit eine Hilfslinie einblenden, die uns den Weg zum nächsten Questziel weist. Die Missionen gewinnen allerdings keinen Innovationspreis: »Schieße alles kaputt« oder «fliege von A nach B, drücke einen Schalter und fliege wieder zurück« sind schon das höchste der Gefühle.

Auch technisch bleibt Miner Wars 2081 hinter seinen Möglichkeiten. Beispielsweise wirken sich die teils zerstörbaren Levels kaum auf das Spielgeschehen aus, und auch die Explosionen könnten knalliger sein. Nervenstarke Genre-Fans -- das Spiel ist bockschwer -- können aber trotzdem einen Blick riskieren. Aus Mangel an Konkurrenz.

3 von 3


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