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Düster, kompromisslos und ohne Multiplayer: Armatus fühlt sich im aktuellen Shooter-Umfeld erfrischend altmodisch an

Das neue Spiel der Godfall-Macher ist kein Action-Rollenspiel, sondern ein knallharter Third-Person-Shooter. In Armatus schickt ihr in den Straßen von Paris Horden von Dämonen auf die Bretter.

Beim Steam Next Fest könnt ihr Armatus selbst ausprobieren und euch den Dämonen von Paris entgegenstellen. Beim Steam Next Fest könnt ihr Armatus selbst ausprobieren und euch den Dämonen von Paris entgegenstellen.

Wer sich dieser Tage im Shooter-Genre umschaut, der könnte meinen, die guten, alten Ballerspiele sind aus der Mode gekommen. Zwar liefern altgediente Gerne-Marken wie Wolfenstein oder Doom hin und wieder noch einen echten Singleplayer-Kracher ab.

Die dominanten Player am Shooter-Markt sind heutzutage aber die zahllose Hero- und Extraction-Shooter, die versuchen, auf den Erfolgswellen von Overwatch, Apex, PUBG oder Warzone mitzureiten und Shooter eher als Plattform für Live-Service-Elemente betrachten. Wie gut, dass es da auch Entwickler gibt, die noch richtige Singleplayer-Shooter machen wollen.

Einer davon ist Counterplay Games, die ihr vielleicht vom PS5-Launchtitel Godfall kennt. Statt eines Action-Rollenspiels mit bunter High-Fantasy-Setting serviert uns das kalifornische Studio mit Armatus einen düsteren Roguelite-Shooter mit Third-Person-Perspektive, in dem wir uns in bester Doom-Manier durch Horden von Dämonen metzeln.

Wie das ausschaut, könnt ihr euch im folgenden Gameplay-Video ansehen:

Video starten 27:56 Wir schicken im kommenden Third-Person-Shooter Armatus haufenweise Dämonen in den Straßen von Paris auf die Bretter

Eines hat Armatus übrigens mit seinem Vorgänger gemeinsam: Wie in Godfall trägt unsere Spielfigur eine wuchtige Rüstung. Wir haben das Spiel beim Steam Next Fest ausprobiert und verraten euch, was der Shooter jetzt schon bietet.

Frühjahrsputz in Paris

Armatus spielt in einer postapokalyptischen Version unserer Erde, die von blutrünstigen Dämonen überrannt wurde. Wo die Viecher herkommen, weiß niemand – die Story ist in dieser Art von Shooter ohnehin eher Nebensache. Wir schlüpfen in die Rolle des letzten übernatürlichen Kriegers des altehrwürdigen Armatus-Ordens, der die Reste der Menschheit beschützen soll.

In einer düsteren Alternativversion der französischen Hauptstadt Paris machen wir uns also daran, den dämonischen Horden ordentlich aufs Fressbrett zu hauen. Das Ziel: Die Stadt Stück für Stück säubern, um uns den Weg zum sogenannten Dämmertor zu bahnen – dem verlorenen Tor zum Himmel.

Bosskampf vor dem Triumphbogen. Der Plattkopf mit dem treffenden Namen »Das Monument« setzt uns ordentlich zu. Bosskampf vor dem Triumphbogen. Der Plattkopf mit dem treffenden Namen »Das Monument« setzt uns ordentlich zu.

Bewaffnet mit Schrotflinte, Sturmgewehr oder Maschinenpistole ballern wir also durch die aus verschiedenen Versatzstücken zufallsgenerierten französischen Gassen und Hinterhöfe. In den einzelnen Arealen stellen sich uns immer wieder Wellen verschiedener Gegnertypen in den Weg, die wir zwingend besiegen müssen, bevor wir in den nächsten Bereich vorrücken dürfen.

Dämonen und Upgrades

Anfangs sind die Dämonen noch schwach und langsam unterwegs. In jedem Areal werden sie allerdings zahlreicher, bis wir schließlich dutzenden fliegenden, gepanzerten und auch Gift speienden Scheusalen gegenüberstehen, die das Tor zum nächsten Gebiet blockieren.

Zwischen den einzelnen Arealen landen wir immer wieder in einer geisterhaften Zwischenwelt, wo wir zufallsbasierte Upgrades für unsere Waffen, Rüstung oder spezielle himmlische Kräfte wählen. Mit diesen himmlischen Fähigkeiten können wir beispielsweise einen mächtigen Granatenhagel abschießen oder die Zeit verlangsamen. Neben den Fernkampfwaffen haben wir übrigens auch mächtige Energie-Sense für schnelle Nahkampfangriffe, die wir ebenfalls aufwerten können.

Zwischen den einzelnen Levelzonen wählen bestimmte Upgrades für unsere Waffen, Rüstungen und Spezialfähigkeiten. Zwischen den einzelnen Levelzonen wählen bestimmte Upgrades für unsere Waffen, Rüstungen und Spezialfähigkeiten.

Das fertige Spiel soll mehrere Biome bieten; die Demo enthält zunächst nur eines davon. Haben wir uns einige Runden in den Pariser Straßen behauptet, stellen wir uns vor der Kulisse des Arc de Triomphe dem ersten Boss entgegen. Der Kerl mit dem treffenden Namen »Das Monument« ist ein ziemlicher Plattkopf. Denn statt eines Gesichts sitzt auf seinem Hals eine riesige Steinplatte. Damit stürmt der Kollege immer wieder wütend auf uns zu, um uns an der nächsten Hauswand zu zerdrücken.

Motivierender Roguelite-Anteil

Stirbt unser Krieger, ist das aber nicht weiter schlimm. Dank des motivierenden Roguelite-Loops von Armatus spawnen wir einfach wieder in der Kathedrale des Ordens und legen uns im nächsten Run erneut mit den Ekelviechern an. Dabei beweist der Titel eindrucksvoll, dass das Roguelite-Genre nicht zwingend Isoperspektive bedeuten muss, sondern auch als wuchtiger Third-Person-Shooter ganz hervorragend funktioniert.

Die zufallsbasierten Upgrades und Spezialfähigkeiten sorgen dafür, dass kein Spieldurchlauf dem vorherigen gleicht, und laden zum Experimentieren ein. Mit einem Flammenwerfer können wir etwa mehrere Dämonen in unserem direkten Umkreis flambieren. Auf Distanz teilen wir damit aber kaum Schaden aus. Hier gilt es, die perfekte Todeskombination zu finden.

Wer bereits den Look und das wuchtige Kerngameplay von Godfall mochte, der sollte bei Armatus unbedingt reinschauen. Denn der Shooter hat sich spürbar einige Scheiben vom Vorgänger abgeschnitten. Dank der temporeichen und knallharten Schießereien dürften hier aber vor allem Doom-Fans ihre helle Freude haben.

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