Was mit der Aufregung um die abgeschalteten Server von The Crew begann, hat jetzt eine völlig neue Dimension erreicht: Stop Killing Games ruft offiziell die Europäische Union an.
Das von YouTuber Ross Scott ins Leben gerufene Bündnis von Privatpersonen, das sich gegen die Abschaltung von Videospielen wehrt, hat dafür eine europäische Bürgerinitiative gestartet. Das Ziel: Hersteller sollen verpflichtet werden, Videospiele zum Support-Ende in einem spielbaren Zustand zu hinterlassen oder entsprechende Tools zu veröffentlichen, anstatt sie einfach offline zu nehmen.
Um ein solches Verfahren umzusetzen, gibt es aber eine große Hürde: Eine Million Unterschriften müssen innerhalb eines Jahres eingehen, damit sich die Gesetzesmacher in EU-Parlament und EU-Kommission mit der Frage auseinandersetzen. Außerdem muss in mindestens sieben der 27 Mitgliedsländer die jeweilige Mindestzahl an Beteiligungen erreicht werden.
So ist der Status der Initiative
Seit der Bekanntgabe der Aktion am 31. Juli 2024 hat Stop Killing Games bereits über 200.000 Unterschriften für sich verbuchen können, der Schwellenwert wurde bislang in einem Land überschritten (Finnland).

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