Es kommt mehr und mehr Bewegung in die zwischenzeitlich ins Stocken geratene EU-Bürgerinitiative Stop Killing Games. Nachdem zuletzt die große Hürde von einer Million Unterschriften genommen wurde, wandert das Begehren nach dauerhaftem Zugriff auf erworbene Spiele nun ins EU-Parlament, wo die Initiatoren der Petition vor dem Plenum sprechen dürfen.
Mindestens einen wichtigen Unterstützer aus dem politischen Gremium hat die Bewegung bereits jetzt gefunden. Der rumänische Politiker Nicolae Ștefănuță hat seine Stimme für Stop Killing Games erhoben.
Habe selbst unterschrieben und werde sie auch in Zukunft unterstützen
Nicolae Ștefănuță ist nicht Irgenjemand, sondern derzeit der Vize-Präsident des EU-Parlaments. Entsprechend große Wellen schlägt seine Solidarität mit der Stop-Killing-Games-Bewegung nun in den Medien.
In den Sozialen Netzwerken macht Ștefănuță keinen Hehl daraus, wie er als Politiker und Privatmann zu Videospielen und ihrer Langzeitpflege steht:
Ich stehe an der Seite der Menschen, die diese Bürgerinitiative ins Leben gerufen haben. Ich habe selbst unterschrieben und werde sie auch in Zukunft unterstützen. Ein Spiel, das einmal verkauft ist, gehört dem Kunden, nicht dem Unternehmen.
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Nicht nur positive Reaktionen
Natürlich erhält der Politiker unter den Posts viel Applaus und positive Kommentare. Viele Videospielfans freuen sich darüber, dass sie eine so wichtige Stimme in dieser Angelegenheit auf ihrer Seite wissen.
Was für ein Chad!
(Quelle)Der Bro ist so bodenständig 🏆
(Quelle)Wahrscheinlich ist er ein Gamer und hat endlich eine Chance, es ihm und anderen Spielern recht zu machen.
(Quelle)
Dennoch gibt es auch negative Stimmen. Es überrascht angesichts der allgegenwärtigen Politik-Verdrossenheit wohl kaum: Viele Spieler werfen Nicolae Ștefănuță billigen Populismus vor. Nach dem Motto: Er will doch nur gute PR für sich haben.
Was für ein einfacher Slam Dunk für etwas PR 😂
(Quelle)Politiker mögen halt einfache Siege
(Quelle)Lustig, dass er [sich jetzt dafür ausspricht], nachdem [die ganze Sache] populär geworden ist und bereits erfolgreich war. Sehr mutig... lmao
(Quelle)
Zum Abschluss noch ein Kommentar zum Schmunzeln (oder zum Weinen, je nachdem, wie ihr heizt):
Wenn der Vize-Präsident des Europäischen Parlaments aufgebrachter über abgeschaltete Spielserver als die Gaspreise ist, weißt du, dass es etwas Persönliches ist.
Wie denkt ihr über den Zuspruch des hochrangigen Politikers hinsichtlich Stop Killing Games? Erwartet ihr, dass sich noch andere Stimmen aus der Politik anschließen werden, oder dass das ein Einzelfall bleibt?
Schreibt uns eure Meinung gerne in die Kommentare. Bedenkt aber bitte wie immer bei Themen, die uns wichtig sind und entsprechend auf emotionaler Ebene schnell triggern: Bleibt bitte sachlich!
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