Nach fünf Staffeln ist die Horror-Mystery-Serie Stranger Things vorbei. Und sie endete in einem unter Fans umstrittenen Finale – zu dem wir hier ein paar Spoiler nennen müssen, um zu erklären, was ausgerechnet Baldur’s Gate 3 damit zu tun hat.
Showrunner Matt Duffer hat nämlich das Fantasy-RPG gespielt, während er das Ende geschrieben hat. Wie er nun bei Variety erzählt, hat er sich direkte Inspiration aus Larians Werk geholt.
Wie BG3 das Finale beeinflusste
Konkret beschreibt es Duffer so:
Wir haben über D&D nachgedacht, und ich habe zu dieser Zeit Baldur's Gate 3 gespielt, und wir fanden es sehr wichtig, dass sie nur dann gewinnen können, wenn die ganze Gruppe zusammenarbeitet. Alle haben erkannt, entweder durch Selbstakzeptanz oder weil sie ihre verschiedenen Probleme gelöst haben, dass sie für den Endkampf absolut bereit sind. Sie sind das ultimative Team, und es ist die Gruppe, die gemeinsam daran arbeitet, dieses Ding zu besiegen.
Und sie haben alle ihre eigenen individuellen Fähigkeiten, richtig? Und da komme ich wieder auf Dungeons & Dragons und Baldur's Gate zurück. Denn so besiegt man diese Monster, die sonst unaufhaltsam scheinen. Viele Referenzen aus Videospielen wurden im Endkampf verwendet.
Im Rollenspiel kommen euch im Endkampf zuvor gewonnene Verbündete zur Hilfe, und genau dieses Konzept verfolgte dann auch Stranger Things: Alle Charaktere gemeinsam machten sich in den Kampf gegen den Oberbösewicht auf, in dem Fall den Mind Flayer mitsamt Vecna. Ein blutiger Move, den Eleven (Millie Bobby Brown) dabei wagt, hätte durchaus auch aus Doom stammen können.
Wie hätte die Alternative ausgesehen? Dazu verraten die Duffers keine Details, aber Möglichkeiten hätte es genug gegeben. Zum Beispiel ein mentales Duell zwischen Eleven und den Fieslingen statt eines großen Gruppengefechts in einer fremden Welt.
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Stranger Things: Der allerletzte Trailer zur Serie stimmt auf das epische Finale ein
Wo Stranger Things sich für die Schurken bei Dungeons & Dragons hat inspirieren lassen (Vecna ist zum Beispiel ein bekannter Lich aus dem Pen&Paper, wenn auch mit ganz anderen Fähigkeiten), hat Baldur’s Gate 3 sie natürlich komplett aus der offiziellen Vorlage übernommen. In beiden sind die Illithiden mit ihrer bösen, fremdartigen Intelligenz und ihren zu vielen Körperteilen und Tentakeln der Endgegner.
Auf Twitter reagierte Swen Vincke, der CEO von Larian, geschmeichelt auf die Nachricht. »Das ist ziemlich cool«, schreibt er und teilt einen Artikel.
Solche Team-Ups am Ende einer Geschichte sind aber natürlich nichts, was Baldur’s Gate 3 erfunden hätte. Viele Zuschauer fühlten sich eher an einen Marvel-Film als an den klassischen 80er-Jahre-Horror früherer Staffeln Stranger Things erinnert. Mehr zum Ende der Serie und zum inspirierenden Rollenspiel von Larian haben wir euch gleich hier verlinkt.
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