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Über Supermans Eltern im neuen Kinofilm wird gerade heftig gestritten, jetzt verteidigt James Gunn seine kontroverse Entscheidung

Der Grund, warum Jor-El und Lara Lor-Van ihren Sohn Kal-El auf die Erde geschickt haben, wurde von James Gunn stark verändert.

Bradley Cooper (links) spielt in Superman Kal-Els Vater Jor-El. Bildquelle: DCWarner Bros.StudioCanal Bradley Cooper (links) spielt in Superman Kal-Els Vater Jor-El. Bildquelle: DC/Warner Bros./StudioCanal

Mit Superman startete erst vor wenigen Tagen - genauer gesagt am 10. Juli 2025 - das neue DC-Universum unter der kreativen Führung von James Gunn. Als Drehbuchautor und Regisseur des Films entscheidet er natürlich auch darüber, wie die neue Geschichte von Clark Kent erzählt wird.

Dabei dürften Fans im Kino bei einer Sache besonders stutzig geworden sein: Kal-Els Eltern. In Bezug auf diese macht Gunn eine große Änderung, die im Internet aktuell für hitzige Diskussionen sorgt.

Achtung! Der folgende Artikel enthält massive Spoiler zum Film Superman.

Video starten 2:07 Superman: Im Trailer entbrennt ein Kampf zwischen dem Mann aus Stahl und seinem Erzfeind Lex Luthor

Die Veränderung an der Origin Story von Kal-Els Eltern

Um welche Änderung geht es? Gleich zu Beginn des Films tauchen Clark Kents Eltern als Hologramme in der Festung der Einsamkeit (engl.: Fortress of Solitude) auf. Abgespielt wird eine alte Nachricht von Jor-El (Bradley Cooper) und Lara Lor-Van (Angela Sarafyan).

Darin erzählen sie Clark, wie sehr sie ihn lieben und dass er auf die Erde geschickt wurde, um Gutes zu vollbringen. Klingt doch erst einmal, nach der üblichen Story. Jedoch kennt der Mann aus Stahl nur die Hälfte der Botschaft, da der restliche Teil auf dem Weg zur Erde zerstört wurde. Im späteren Verlauf gelingt es seinem Gegenspieler Lex Luthor, die komplette Aufzeichnung zu entschlüsseln.

Es stellt sich heraus: Kal-Els Eltern wollen, dass er unzählige Frauen heiratet und viele Kinder bekommt, damit Krypton weiterlebt. Ach und nebenbei wäre es auch noch gut, wenn er die Erde gleich komplett beherrscht. Jeden, der sich ihm in den Weg stellt, soll er derweil auslöschen.

Fans werden sich an der Stelle wohl zurecht gedacht haben: »Moment Mal. Das war aber in diversen Verfilmungen und Comics nicht so. Eigentlich soll Superman doch ein Bote der Hoffnung und ein Beschützer sein.« In einem Interview mit IGN verteidigt James Gunn seine Entscheidung jetzt:

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Ich bin ein großer Superman-Fan, also musste ich mir erst einmal selbst vertrauen, dass ich die Teile von Superman, die wir beibehalten mussten, ehren würde. Aber ich musste mir auch erlauben, Änderungen vorzunehmen, die funktionieren und nicht gegen die Integrität der Figur verstoßen.

Und ich denke, es ging [...] einfach darum, uns zu erlauben, einen Teil der Geschichte auf eine Weise zu verändern, die für das DCU interessant war, aber nicht gegen das verstieß, was Superman ist. Und das war etwas, mit dem schon in den Comics gespielt wurde.

Übrigens: Bereits in Smallville, die von 2001 bis 2011 ausgestrahlt wurde, wirkte Clarks biologischer Vater Jor-El an manchen Stellen wie ein Bösewicht - was bis heute eine der größten Kontroversen der Serie ist. 

So übermittelt Clarks Raumschiff in Staffel 2 eine Botschaft von ihm, in der es heißt »Auf diesem dritten Planeten des Sterns Sol wirst du ein Gott unter den Menschen sein. Sie sind eine fehlerhafte Ethnie. Herrsche über sie mit Stärke, mein Sohn. Darin liegt deine Größe.«

Zugegeben: So deutlich wie im neuen Superman-Film drückt sich Jor-El hier nicht aus, aber es ist kein Wunder, wenn Clark bei so einer rätselhaften Botschaft falsche Schlüsse zieht.

Wie erfolgreich ist Superman aktuell?

Bei einem geschätzten Budget von 225 Millionen US-Dollar konnte der Film bereits 232,92 Millionen Dollar einnehmen (via Box Office Mojo). Um für Warner Bros. und DC ein Erfolg zu sein und alle Kosten zu decken, sollte er aber das Zwei-bis Dreifache seines Budgets einspielen.

Auf Rotten Tomatoes wird der Mann aus Stahl zu 83 beziehungsweise 93 Prozent der Kritiker und Fans positiv bewertet. In der Filmdatenbank IMDb landet er derweil bei 7,7 von 10 Sternen.

Übrigens hat Superman sogleich einen Rekord gebrochen: Mit Einnahmen von 125 Millionen US-Dollar lieferte er das stärkste Einspielergebnis aller Superman-Solofilme am Startwochenende. Knapp dahinter folgt Man of Steel mit 166,6 Millionen Dollar.

Falls ihr noch mehr zum Film oder der Zukunft von DC lesen möchtet, verlinken wir euch in der obigen Box weiterführende Artikel.

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