Die Switch 2 macht vieles besser als ihr Vorgänger. Die Konsole läuft schneller, der Bildschirm wird größer und heller, auch der Speicher fällt großzügiger aus als bei der Switch 1. Gut, beim Akku stimmt das mit der Verbesserung nicht ganz; aber insgesamt geht's für die Switch in der zweiten Generation weitgehend aufwärts - auch beim Preis.
Eine Sache, die sich dagegen gegenüber dem Vorgängermodell von 2017 nicht ändern wird, ist der Geschmack der Spielechips. Ja, ihr habt richtig gelesen: Die Spiele der Switch haben tatsächlich einen Geschmack. Schon 2017 haben wir euch erstmals von diesem kuriosen Fakt berichtet, da damals reihenweise Journalisten auf die Idee kamen, auf ihrem brandneuen Switch-Spielen herumzuknabbern.
Hinter dem scheußlichen Geschmack steckt eine Vorsichtsmaßnahme seitens Nintendo, um zu verhindern, dass die Spiele-Kartuschen von Kleinkindern in den Mund genommen und versehentlich verschluckt werden. Denn die Speicherkarten sind nicht besonders groß und könnten im schlimmsten Fall in die Luftröhre von Kindern geraten.
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Switch 2 ausprobiert: Preis, Spiele, Release-Datum & Ersteindruck!
Der verwendete Bitterstoff Denatoniumbenzoat soll dafür sorgen, dass geneigte Esser die Kartuschen wieder ausspucken, bevor es zum ungewollten Trip in die Notaufnahme kommt. Sie dürften allerdings auch gegen hungrige Haustiere helfen, die sich an eurer Spielesammlung gütlich tun wollen.
Wie das amerikanische Branchenmagazin Gamespot nun berichtet, wird Nintendo diese Vorsichtsmaßnahme auch bei seiner neuen Handheld-Konsole beibehalten. Takahiro Dohta, Technischer Direktor bei Nintendo, sagte gegenüber den amerikanischen Kollegen: Wir haben die Spielemodule tatsächlich so gemacht, dass du sie ausspuckst, wenn sie in deinen Mund gelangen.
Abgesehen vom bitteren Geschmack hat das verwendete Mittel allerdings keine Auswirkungen. Nintendo hat bereits klargestellt, dass dadurch keine gesundheitlichen Risiken bestünden. Im Gegenteil: Es gehe darum, Risiken für Kunden zu vermeiden.
Empfehlen können wir euch den Geschmackstest natürlich trotzdem nicht, denn die Kartuschen schmecken scheinbar wirklich widerlich. Nintendo-Produzent Koichi Kawamoto hat sie probiert und urteilt: Ich habe einmal an einem der Spiele geleckt. Ein Erlebnis, das ich nie wiederholen würde. Ich kann nicht glauben, dass das jemand freiwillig tun würde.
Abgesehen vom Geschmack ist auf den Spielmodulen für die Switch 2 übrigens nicht viel drauf, denn es handelt sich dabei in vielen Fällen nur um Key-Karten. Das eigentliche Spiel müsst ihr herunterladen, die Kartusche braucht ihr nur zur Aktivierung. Ganz ähnlich wie bei vielen heutigen Einzelhandels-Editionen von PC-Spielen.
Erscheinen soll die Switch 2 Anfang Juni 2025; vorbestellen könnt ihr sie allerdings schon jetzt.
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