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Sylvester Stallone hat für die TV-Serie Tulsa King seine eigene Tochter gecastet und meint zur Kritik daran: »Natürlich ist das Vetternwirtschaft, du Depp«

Der Rocky-Darsteller hat eine klare Meinung zur Nepotismus-Debatte. Dabei ist es selbstverständlich, dass er seine Nachkommen unterstützt, wo er kann.

Sylvester Stallone (links) und seine Tochter Scarlet Rose (rechts) verbringen auch auf der Arbeit viel Zeit miteinander. Bildquelle: Paramount Sylvester Stallone (links) und seine Tochter Scarlet Rose (rechts) verbringen auch auf der Arbeit viel Zeit miteinander. Bildquelle: Paramount

Tulsa King gehört zu den aktuell beliebtesten und besten Serien auf Paramount Plus. Nicht zuletzt, weil Action-Legende Sylvester Stallone dort den Mafia-Boss Dwight Manfredi verkörpert. Sly ist aber nicht der einzige Stallone in der Besetzungsliste. Seine jüngste Tochter Scarlet Rose ist dort ebenfalls als Pferdepflegerin Spencer zu sehen.

Angesichts dessen wird Sylvester Stallone mit dem Vorwurf der Vetternwirtschaft konfrontiert. In der vor Kurzem gestarteten Staffel 4 bekommt seine Tochter nun eine noch größere Rolle und das führt natürlich zu neuer Nepotismus-Kritik. Jetzt sieht sich der 80-jährige Schauspieler gezwungen, ein Machtwort zu sprechen.

Als Vater möchte Sylvester Stallone das Beste für seine Tochter

Für die eigenen Kinder tut man alles. Für ihre Träume greift man da als Elternteil natürlich auch auf alle Ressourcen zurück, die einem zur Verfügung stehen. Da ist es wohl nicht verwunderlich, dass Sly seinem Sprössling beim Start der eigenen Schauspielkarriere unter die Arme greift.

In einem Interview mit USA Today verteidigt der Amerikaner das Casting seiner Tochter Scarlet Rose und macht einen validen Punkt, den Eltern wohl nur allzu gut verstehen können:

Zuerst sagen sie: »Vetternwirtschaft ist schrecklich.« Ich habe [daraufhin] gesagt: »Ach bitte, man ist kein guter Elternteil, wenn man nicht ein bisschen Vetternwirtschaft betreibt. Dann liegen einem die Kinder offensichtlich nicht am Herzen, denn sie stehen an erster Stelle.« Natürlich ist es Vetternwirtschaft, du Idiot. Deshalb sind wir ja Eltern. Wir wollen das Beste für unsere Kinder. Also verschaffen wir ihnen natürlich jeden Vorteil.

Video starten 1:48 Tulsa King: Sylvester Stallones Mafia-Imperium steht vor dem Zusammenbruch – Staffel 4 schickt ihm einen neuen Feind an den Hals

Für Stallone geht es darum, einer neuen Generation Türen einfacher zu öffnen. Ob sie es letztendlich auch schaffen, dem Erbe ihrer Eltern gerecht zu werden, ist eine andere Sache. Das kann selbst die berühmten Verwandtschaft nicht garantieren:

Können sie dieses hohe Niveau halten? Das liegt nicht in unserer Hand. Aber wenn man ihnen die Tür öffnen kann, werden wir sehen, ob sie die Fähigkeit haben, hindurchzugehen. Die Leute werden sagen: »Sie hat diesen Job bekommen, das ist zu einfach.« Da haben sie recht. Vielleicht ist es das auch. Aber um das aufrechtzuerhalten, vor Millionen von Menschen zu stehen – entweder man hat es drauf oder man hat es nicht.

Demnach müssen sich selbst die Sprösslinge aus Hollywood unter Beweis stellen und das Publikum von sich überzeugen. Es ist ein zweischneidiges Schwert; denn einerseits hilft Vitamin B beim Aufbau der Karriere, aber andererseits besteht die Chance, dass man für immer im Schatten der eigenen Eltern steht.

Doch es gibt auch Fälle, in denen die Kinder ihre bekannten Väter und Mütter sogar »überholt« haben – wie Miley Cyrus, George Clooney oder Benedict Cumberbatch.

Hier muss man natürlich jeweils im Detail abwägen, wie viel Einfluss die Verwandtschaft auf die Errungenschaften der Schauspieler und Schauspielerinnen hatten. Im Falle von Miley Cyrus hat ihr Vater Billy Ray Cyrus – ein bekannter Country-Sänger – mit Hannah Montana zwar den Grundstein für ihre Karriere gelegt, mittlerweile hat sich die Musikerin und Darstellerin aber selbst einen Namen gemacht.


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