Habt ihr's bemerkt? Einer der besten Filmschurken macht eine bestimmte Sache nicht, die alle Menschen tun, um mehr wie ein Roboter zu wirken

Terminator 2 ist 34 Jahre später immer noch ein Brett. Großen Anteil daran haben der T-1000 und sein Darsteller Robert Patrick.

Robert Patrick wurde einem harten Training unterzogen, um mehr wie ein Roboter zu wirken. (Bild: Tri-Star Pictures) Robert Patrick wurde einem harten Training unterzogen, um mehr wie ein Roboter zu wirken. (Bild: Tri-Star Pictures)

Am 1. Juli 1991 feierte ein Actionfilm Premiere, dessen Erbe auch heute noch nachhallt: Terminator 2 – Tag der Abrechnung. Sieben Jahre nach dem ersten Werk ist Arnie als T-800 nicht mehr der Bösewicht, sondern steht auf der Seite der Guten.

Stattdessen nimmt der noch mal gefährlichere T-1000 seine Rolle ein. Obwohl die Figur wenig Charakter hat, ist sie bis heute einer der beliebtesten und besten Schurken aus Hollywood.

Um sich diese Sporen zu verdienen, hat Darsteller Robert Patrick ein hartes Training absolviert, um noch mehr wie ein Roboter zu wirken.

Bemerkt? Der T-1000 blinzelt (fast) nicht

Regisseur James Cameron verriet in einer der Extras auf der DVD: Die Terminatoren T-800 und T-1000 sollten so wenig wie möglich blinzeln, um noch unmenschlicher zu wirken.

In einem Interview mit Movie Web verriet Patrick:

Ich habe viermal am Tag trainiert und mich körperlich ins Zeug gelegt. Ich habe es wie ein Sprinter gemacht: Ich habe ein Ziel anvisiert und mich darauf konzentriert, um keine Energie zu verschwenden.

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Besonders schwer ist das natürlich, wenn man den Abzug einer Waffe drückt. Der Rückstoß und Knall lassen uns aus Schutz fast automatisch blinzeln. Das musste Patrick abtrainieren.

Das Geniale: Es gibt Szenen im Film, wenn Patrick blinzelt − aber nur dann, wenn er sich als menschlicher Police Officer ausgibt. Dann muss er schließlich menschlich wirken.

Das tat Patrick noch, um wie ein Roboter zu wirken

Sich das Blinzeln (vor allem beim Schießen) abzutrainieren ist eines, doch Patrick ging noch weiter. Der Schauspieler lernte auch:

  • So schnell wie möglich zu schießen.
  • Dabei sein Ziel niemals aus den Augen verlieren.
  • Das Waffenmagazin zu wechseln, ohne zu schauen.
  • Dabei ebenfalls nicht zu blinzeln.

Ich habe viel mit [Waffenmeister] Harry Lu gearbeitet. Ich musste daran arbeiten, den Abzug so schnell wie möglich zu betätigen, Arnold am Ende des Flurs im Auge zu behalten und das Magazin fallen zu lassen, ohne hinzusehen, und in der Lage zu sein, ein neues Magazin zu greifen und sofort nachzuladen, ebenfalls ohne hinzusehen. Ich musste üben und üben und üben, bis ich es konnte. Und die Sache, die ich hinzugefügt habe und auf die ich stolz war, ist, dass ich es geschafft habe, ohne zu blinzeln.

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Und das war immer noch nicht alles! Während Patrick all das bereits tat, hat er wortwörtlich die Zähne zusammengebissen, sodass er nicht versehentlich durch den Mund atmete. Das diente dazu, dass der T-1000 nicht angestrengt aussah.

Wenn ich [mit Schießen] fertig war, presste ich den Kiefer zusammen, atmete nicht mit dem Mund, sondern nur durch die Nase und machte keine Miene, weil die Figur sich nicht anstrengen sollte.

Im Gespräch mit Movie Web erzählte Robert Patrick darüber hinaus, dass er fast zu gut war. Im ersten Aufeinandertreffen mit dem T-800 im Einkaufszentrum ruinierte er wohl ein Take, weil er schneller gerannt ist als Edward Furlong als John Connor mit seinem Fahrrad fahren konnte.

Terminator 2 − Tag der Abrechnung steckt voller interessanter Details und Storys. Wir berichteten bereits darüber, welche abgefahrenen Masken und Prothesen die Maskenbildner zu erschaffen haben, unter anderem den Pretzel Man.

Am Ende hat sich die harte Arbeit ausgezahlt. Nicht nur zählt Terminator 2 heute als zeitloser Klassiker, der Film brachte ein ganzes Franchise ins Rollen und gewann darüber hinaus sogar 4 Oscars:

  • Bestes Make-Up
  • Beste visuelle Effekte
  • Bester Tonschnitt
  • Beste Tonmischung
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