»Oh, was ist hier? Oh und was ist das? Kann ich hier rein? Haha, das ist ja cool! Und was ist das?« Control Resonant ist ein riesiger Abenteuerspielplatz, auf dem ich an jeder noch so kleinen Ecke ein Geheimnis entdecke. Ich wollte den Controller eigentlich gar nicht mehr aus der Hand legen und jedes Straßenschild in Manhatten auf den Kopf stellen.
Es war aber nicht meine Mama – Federiiiico, lalalalalala – die mich von den Straßen Manhattans gezerrt hat, sondern mein blödes 38,5-Grad-Fieber. Nach rund 18 Stunden musste ich meinen Test krankheitsbedingt vorläufig abbrechen. Ihr bekommt deshalb noch keinen finalen Testbericht, sondern einen ersten Eindruck zu dem, was Remedy da auf uns loslässt. Und schon die ersten Stunden haben es in sich!
- ... ihr schon den Vorgänger mochtet.
- ... ihr auf surreale und absurde Storys steht.
- ... ihr Bock auf temporeiche Nahkampf-Action habt.
- ... ihr so gar nicht mit Action-Kloppereien anfangen könnt.
- ... ihr keine Lust habt, euch in komplexe Lore reinzufuchsen.
- ... euch schon der erste Teil zu merkwürdig war.
9:47
Ein Spiel wie Control: Resonant kann nur Remedy!
Manahattan im 90-Grad-Winkel
Remedys Spiele finden in dem Jahr statt, in dem sie erscheinen. Seit Teil 1 sind also sieben Jahre vergangen – und Dylan erwacht endlich aus seinem langen Koma. Es dauert nicht lange, bis er feststellt, dass in der Zwischenzeit so einiges aus dem Ruder gelaufen ist. Eine laute Alarmsirene dient als wenig subtiler Hinweis.
Erstes großes Problem: Seine Schwester Jesse ist verschwunden. Im ersten Control war die nicht nur Heldin des Spiels, sondern frisch gebackene Direktorin des FBC, einer Geheimorganisation, die sich darum kümmert, paranormale Gegenstände und Ereignisse zu untersuchen und einzufangen.
Zweites großes Problem: Der Lockdown des FBC-Hauptquartiers, das sogenannte Älteste Haus, wurde aufgehoben. Der war im ersten Control ausgerufen worden, weil ein Phänomen namens »Zischen« einen Großteil der Belegschafft dahingerafft oder in quasi paranormale Zombies verwandelt hat.
Dummerweise wurde der Lockdown nicht augehoben, weil die Gefahr endlich gebannt ist. Im Gegenteil: Das Zischen konnte irgendwie aus dem Ältesten Haus entkommen und chillt jetzt ungeniert auf den Straßen von Manhatten.
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