Was gibt es schöneres als zwei Wochen Urlaub voller Videospiele? Ich bin zuletzt in meinen Ferien zur Wikingerin geworden - in 60 Stunden Valheim, die eigentlich gar nicht geplant waren. Denn davor war ich kein großer Fan des Survival-Genres.
Mein Plan war es ursprünglich, die freie Zeit für Elden Ring aufzuwenden und irgendwie hab ich wohl geglaubt, ich könnte beides unterbringen. Ja, jetzt weiß ich auch, dass dieser Plan von Anfang an zum Scheitern verurteilt war.
Valheim hat das Soulslike erfolgreich von seinem Platz verdrängt. Dafür gibt es drei Gründe, mit denen ich als Neueinsteigerin nicht gerechnet hätte.
Eine Reise ohne Rückkehr
In den Survival-Spielen, die ich bisher so ausprobiert habe, hat mir am Ende meistens etwas gefehlt. Bei Ark und The Long Dark war es ein ausgeklügelter Basenbau, denn ich liebe es, mir mein eigenes Reich zusammen zu zimmern und es wachsen zu sehen. Minecraft hat mir das zwar in fantastischer Form geliefert, doch auch da ging irgendwann die Motivation flöten. Bis ich mit Valheim angefangen habe, wusste ich nicht genau, woran das lag. Jetzt ist mir klar: Es war das fehlende Ziel.
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