Ihr kennt das: Da ist man gerade in eine High-Speed-Verfolgungsjagd mit den schlimmsten Verbrechersyndikaten im Großraum Florida verwickelt, als einem plötzlich einfällt, dass man vergessen hat, vorher noch zur Tanke zu fahren und die Karre auf Reserve läuft. Vermaledeit!
Dominik Toretto würde so etwas sicher nicht passieren, in Grand Theft Auto 6 könnte es so eine Situation aber durchaus geben. Anders als in allen anderen Serienteilen bisher gibt es in Teil 6 nämlich erstmals eine Tank-Mechanik. Wir müssen also realitätsgetreu regelmäßig tanken, um nicht buchstäblich auf der Strecke zu bleiben.
Und damit nicht genug. Auch an anderen Ecken will GTA 6 realistischer werden. Vorbei sind die Zeiten, in denen wir nahtlos und rund um die Uhr von einer Mission zur nächsten hetzen können. Jason und Lucia brauchen zwischendurch ihren Schönheitsschlaf, wenn sie nicht ausschauen wollen wie die Stammkundschaft im Sisyphus. Wer fit sein will, muss ins Fitnessstudio, und Essen sollten wir auch nicht vergessen.
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GTA 6 PC-Version: Schon wieder sind wir Spieler zweiter Klasse
Die Figuren müssen betreut werden wie Tamagotchis, alles wird simulationsartiger, fast schon wie in einem Survivalspiel. Aber geht Rockstar mit dem Realismus in GTA 6 vielleicht zu weit? Oder womöglich nicht weit genug?
Verschaffen wir uns erst mal einen Überblick darüber, welche dieser »realistischen« Mechaniken in GTA 6 dazu kommen, worauf wir neuerdings achten müssen und wie stark diese überhaupt ins Gewicht fallen.
Körperfeatures
Apropos Gewicht: Fangen wir mal mit den Körperfeatures an. Erstmals seit GTA: San Andreas ist unsere Figur, also Figur im Sinne von Körperbau, nicht statisch, sondern reflektiert ihren Lebensstil im Spiel. Wenn ihr Lucia und Jason häufig ins Fitnessstudio schickt, sehen diese dementsprechend durchtrainiert aus. Lassen wir das Training schleifen, bilden sich die Muskeln wieder zurück.
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