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Fazit: The Amazing Spider-Man 2 im Test - The not so amazing Spider-Man

Fazit der Redaktion

Kai Schmidt: Bei The Amazing Spider-Man 2 scheint man während der Produktion nach dem Motto »Wir haben doch keine Zeit!« gearbeitet zu haben. Man merkt dem Spiel von vorne bis hinten an, dass es eigentlich mehr sein wollte als ein erbärmlicher Arkham-Klon. Zumindest finde ich es aber gut, dass die alte Netzschwungmechanik aus der Konsolenversion von Spider-Man 2 zurückgekehrt ist. Das macht einfach mehr Spaß, als völlig unrealistisch (jaja, ich weiß: bei einem Spinnenmann sollte man mit diesem Begriff vorsichtig umgehen) die Netze im blauen Himmel über der Stadt zu verankern. Technisch ist das Spiel allerdings davon abgesehen eine mittlere Katastrophe.

Dennoch habe ich es bis zum Ende ausgehalten, weil es als Fastfood-Unterhaltung durchaus funktioniert. Allerdings hätte ich das Ding am liebsten von der Platte gelöscht, als Spidey während eines ablaufenden Countdowns eine Bombe ins Wasser werfen soll, das Spiel mir aber ums Verrecken nicht verraten will, wie ich das eigentlich anstelle. Grrrrr! Nur wer die nötige Portion Toleranz gegenüber schludrig produzierten Filmadaptionen mitbringt und Spidey ganz doll lieb hat, wird mit diesem Spiel einigermaßen glücklich.

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