Ist es eine Dokumentation über ein reales Horrorszenario, das wirklich so passiert ist, oder handelt es sich hier um einen stinknormalen, gruseligen Spielfilm? The Blair Witch Project löste 1999 eine riesige Debatte aus, die sich genau um diese Frage drehte.
Knackige 28 Jahre sind seither vergangen, und in dieser Zeit folgten zwei weitere Versuche, den Erfolg von Blair Witch Project zu reproduzieren. Einmal im Jahre 2000 mit Book of Shadows: Blair Witch 2
und etwa 16 Jahre später mit Blair Witch.
Book of Shadows ist ein konventionell gedrehter Horrorfilm, der genau das hinter sich ließ, was das Original so besonders machte. Blair Witch enttäuschte Fans mit generischen Schockeffekten und galt eher als uninspiriertes Remake.
Seit 2016 liegt die Reihe auf Eis und wird jetzt von Blumhouse Productions, dem Studio hinter Paranormal Activity und Five Nights at Freddy's wieder aufgetaut.
The Blair Witch Project kehrt zurück!
Erst kürzlich postete Lionsgate ein kleines Video und markierte darauf Blumhouse, Atomic Monster und den Filmproduzenten und Regisseur Dylan Clark. Zu sehen ist lediglich ein Datum (24. September 2027), das aus Stöckchen geformt wurde, die von Bäumen hängen.
Nur anhand dieser Hinweise wussten Blair-Witch-Fans sofort: Es muss sich um einen neuen Film der Reihe handeln! Und tatsächlich: Das Original bekommt ein Reboot! Die Regie übernimmt Dylan Clark – daher auch die Markierung im Post auf Instagram. Clark begann seine Karriere auf YouTube, wo er seit acht Jahren eigene Kurzfilme hochlädt (via Variety).
Viel mehr Infos gibt es zum aktuellen Zeitpunkt noch nicht. Der Vorsitzende von Lionsgate, Adam Fogelson, beschreibt den kommenden Horrorfilm als »neue Vision« des Kult-Klassikers, »der so einer neuen Generation näher gebracht werden soll.« Das Drehbuch schreibt Chris Thomas Devlin (Texas Chainsaw Massacre, Knock Knock Knock).
2:01
Blair Witch ist die letzte Fortsetzung der Reihe aus dem Jahre 2016
Das Phänomen rund um The Blair Witch Project
Der Film täuscht seinen dokumentarischen Charakter nur vor. Mithilfe von Handkameras, schlechter Tonqualität und scheinbar ungeskripteten Dialogen entsteht das Gefühl, reales Material (Found Footage) von vermissten Studenten zu sehen.
Der Horrorfilm handelt von Heather (Heather Donahue), Josh (Josh Leonard) und Mike (Michael C. Williams), die nach Maryland reisen, um dort eine Dokumentation über die legendäre »Hexe von Blair« zu drehen. Bei den Aufnahmen verirren sie sich jedoch im umliegenden Wald und verschwinden spurlos. Der Film zeigt dabei das später gefundene Videomaterial ihrer traumatischen letzten Tage.
Ja, die Produktion hat den gesamten Mythos selbst erschaffen und all das ist nie so passiert. Das Buch The Blair Witch Project
von Autor D.A. Stern vertiefte dabei sogar noch die Hintergrundgeschichte der fiktiven Figuren.
The Blair Witch Project ist einer der erfolgreichsten und einflussreichsten Indie-Horrorfilme aller Zeiten. An den Kinokassen spielte der Film bei einem geschätzten Budget von 60 Millionen US-Dollar etwa 248,64 Millionen Dollar ein (via Box Office Mojo).
Aktuell geht im Horror-Genre ein Film durch die Decke: Backrooms. Das Internet-Phänomen aus der Kategorie Creepypasta
wurde von Kane Parsons auf die Leinwand gebracht, der bereits vor Jahren eine Webserie auf YouTube dazu drehte. Mehr Infos bekommt ihr in der obigen Linkbox, wo wir euch passende Artikel zum Thema verlinken.
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