An zwei der besten Momente aus The Blood of Dawnwalker werde ich mich noch in vielen Jahren erinnern. Beide sind tragisch, unfassbar emotional und wunderschön. Beide lassen sich aber auch komplett verpassen, wenn ihr nicht genau aufpasst.
Darin stecken auch schon eine der wichtigsten Erkenntnisse über das Rollenspiel: In The Blood of Dawnwalker lohnt es sich, die Welt zu durchstöbern; ihr werdet kleine und große Geschichten, Figuren und wertvolle Beute entdecken und eine wunderschöne Mittelalterwelt voller dunkler Geheimnisse.
Trotzdem ist The Blood of Dawnwalker nicht unbedingt für jeden gemacht: Schließlich wäre da auch das ungewöhnliche Zeitlimit, die Story-Sandbox und ein Kampfsystem, das eure Geduld auf die Probe stellen wird. Aber um euch das alles zu erklären, ist ja unser Test da.
Es war einmal …
Europa im 15. Jahrhundert: Ganze Landstriche werden von einer gnadenlosen Pestwelle entvölkert, die Krankheit macht keinen Unterschied zwischen jung und alt, reich oder arm. Niemand bleibt verschont. Nur in einem abgelegenen Tal mitten in den Karpaten bleiben die Menschen gesund.
Ein neuer Herrscher hat den alten König beseitigt, Steuern und Abgaben erlassen und offenbar ein Wunderheilmittel mitgebracht. Friede, Freude, Eierkuchen also? Ganz so unkompliziert ist es natürlich nicht.
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Das schaurige Intro von The Blood of Dawnwalker
Denn die Bewohner des Sangora-Tals zahlen für all das mit ihrem Blut. Der neue Herrscher über das kleine Fürstentum ist nämlich ein Vrakhir, ein blutsaugendes Monster aus Sagen und Legenden. Im Austausch für sein eigenes, heilendes Blut verlangt er regelmäßige »Spenden« von allen Bewohnern des Tals. Und dann sind da noch all die unheilvollen Gerüchte …
Im Mittelpunkt der Geschichte steht Spielfigur Coen: In einer schicksalhaften Nacht wird er in einen Halbvampir, einen Dawnwalker verwandelt und seine Familie von den Vampiren entführt. Jetzt muss er sie zurückholen.
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