The Blood of Dawnwalker war schon zum Release ein richtig gutes Rollenspiel, aber mit Verbesserungspotenzial. Jetzt bekommt die Vampir-Open-World ihr erstes großes Update und man merkt, dass die Wünsche vieler Spielerinnen und Spieler gehört wurden. Auch für mich, der Blood of Dawnwalker schon etwa 60 Stunden gespielt hat, geht Update 1.1 genau in die richtige Richtung.
Die Highlights von Update 1.1
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The Blood of Dawnwalker liefert mit Update 1.1 hunderte Bugfixes und wichtige Verbesserungen
The Blood of Dawnwalker nimmt in Update 1.1 vor allem drei Bereiche in den Fokus: Balance, Technik und Komfortfeatures. Genau in diesen Bereichen kann das Rollenspiel meiner Meinung nach auch noch am meisten wachsen und allein drei Neuerungen machen es direkt ein bisschen besser:
Skills zurücksetzen
Dass in The Blood of Dawnwalker auch das Lernen von Fähigkeiten Zeit kostet, ist nicht unumstritten. Ich habe mich damit angefreundet, weil mir trotzdem noch genug Zeit bleibt, alle wichtigen Quests zu erledigen.
Mit Update 1.1 wird aber trotzdem für mich ein großes Ärgernis beseitigt. Wenn ich nämlich eine Fähigkeit lerne, sie mir aber dann gar nicht gefällt, kann ich jetzt mit einem Trank meine Skills zurücksetzen. So hole ich auch die verlorene Zeit wieder rein und kann vielleicht doch noch den Hexer-Build ausprobieren!
Bessere Kämpfe
Das Kampfsystem von The Blood of Dawnwalker gefällt mir richtig gut, doch gerade in der zweiten Spielhälfte litten die Kämpfe zum Release immer mehr unter der Balance und dauerten oft viel zu lange. Dazu kam noch, dass es das Spiel mir besonders schwer machte, mich aus einem Kampf zurückzuziehen. Hier macht Update 1.1 jetzt einiges besser:
- Es ist jetzt deutlich einfacher, im Kampf zwischen Zielen zu wechseln und sie anzuvisieren.
- Laufe ich vor einem Kampf weg, hält mich die Kamera weniger penetrant an den Gegnern fest.
- Die Gesundheit von Waldtieren wurde auf höheren Leveln deutlich verringert. Endlich keine Endgegner-Wildschweine mehr!
Insgesamt fühlen sich die Kämpfe mit dem Update so deutlich angenehmer und nochmal etwas flüssiger an. Die Entwickler haben auch daran gedacht, in einer ganz bestimmten Quest den plötzlich ansteigenden Schwierigkeitsgrad zu fixen! Zuvor wurde diese erzählerisch beeindruckende Quest noch wegen der viel zu mächtigen Gegner zur Geduldsprobe. Solltet ihr die Manumiten-Questreihe noch nicht weit verfolgt haben, könnt ihr jetzt aufatmen: Anders als ich werdet ihr nicht fluchend vor dem Bildschirm sitzen.
Es geht aber noch weiter: In Update 1.1 stecken noch ein paar weitere wichtige Verbesserungen:
- Coen kann jetzt Hunde und Katzen streicheln!
- Das Teleportieren mit Schattenschritt wurde verbessert, es ist jetzt einfacher, das Ziel anzuvisieren.
- Ausgerüstete Gegenstände werden beim Verkaufen ausgeblendet. Versehentlich verkaufte Items können außerdem für denselben Preis zurückgeholt werden.
- Das Upgraden von Ausrüstung ist jetzt etwas günstiger.
- Die Frame Generation wurde verbessert und um neue Einstellungen erweitert. Auf meinem PC läuft das Spiel jetzt nochmal flüssiger.
Auch wenn es etwas gedauert hat: Rebel Wolves liefert ein starkes erstes Update für The Blood of Dawnwalker, das genau die richtigen Baustellen in Angriff nimmt. Die größten Frustmomente, die ich beim Testen hatte, sind dank dem großen Patch jetzt Geschichte. Ich bin gespannt, was die kommenden Monate noch bringen, denn schon jetzt liebäugle ich mit einem zweiten Durchgang.
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