The Division 2 verwandelt Schnee in Staub - Was macht die Snowdrop-Engine im Sommer?

In The Division 1 verzückte die Snowdrop Engine mit Schneepartikeln. Aber was nützt sie im heißen Sommer von The Division 2? Der Technical Director hat die Antworten für uns.

von Robin Rüther,
28.01.2019 11:11 Uhr

Winter? Schnee? Fehlanzeige. Trotzdem kommt die Snodrop-Engine auch in The Division 2 auf ihre Kosten. Winter? Schnee? Fehlanzeige. Trotzdem kommt die Snodrop-Engine auch in The Division 2 auf ihre Kosten.

Obwohl der warme Sommer bei uns noch in weiter Ferne liegt, bekommen wir ihn schon am 15. März in The Division 2 zu spüren.

In der Spielwelt sind sieben Monate ins Land gegangen, nach dem eisigen New York aus dem Vorgänger erkundet ihr dieses Mal das warme Washington D.C. Als Grundgerüst steht erneut die Snowdrop-Engine hinter dem Online-Shooter - auch wenn der Name nicht mehr so recht passen will.

Wir wollten darum von Calle Lejdfors wissen, dem Technical Director von The Division 2, wie die Entwickler die Engine im Nachfolger nutzen.

"Wir können natürlich nicht die exakt selben Systeme wie in The Division 1 nutzen, aber wir haben sie angepasst und verbessert, sodass wir sie auch im Kontext von The Division 2 verwenden können. Als Beispiel: Der Schnee wurde umgeschrieben und dient nun stattdessen als Staub in Gebäuden und gelbes Puder in der Dark Zone. Auch das Regensystem basiert auf den Schneepartikeln und sorgt für Spritzer im Wasser und auf Objekten."

Auch wenn wir in The Division 2 also keinen Schnee mehr sehen, bleiben dessen Effekte an anderer Stelle erhalten. Auf dem PC seht ihr die sogar in unbegrenzter Framerate. Eine Einschränkung gibt es allerdings bei den Optionen zum Field of View: Das könnt ihr nicht frei verstellen, The Division 2 passt das FOV stattdessen automatisch eurer Auflösung an.

Mehr zum Thema:Die Kampagne dauert rund 30 bis 40 Stunden

Bei unserem letzten Besuch bei Massive Entertainment hat uns Creative Director Julian Gerighty verraten, dass es schon immer sein Traum war, realistische Städte aufzubauen und sie im Anschluss zu zerstören. Aber dürfen auch die Spieler dabei mithelfen und unter anderem Deckung sprengen? Leider müssen Calle Lejdfors und sein Team hier Kompromisse eingehen.

"Die Technik hinter der prozeduralen Zerstörung bleibt im Kern gleich. Wir werden sicherstellen, dass Zerstörung in The Division 2 konsequenter ist, auf alles geschossen werden kann und die Objekte in einer passenden Art kaputtgehen. Ich wünschte, wir könnten noch mehr machen, aber der Online-Aspekt von The Division 2 schränkt ein, was wir tatsächlich tun können. Beispielsweise ist es wegen der Bandbreite der meisten Spieler nicht machbar, genug Daten zu verschicken, um große Zerstörungen präzise darzustellen. Also nein, wir werden zerstörbare Deckung nicht unterstützen."

Wenn ihr mehr über die Neuerungen von The Division 2 wissen wollt, erfahrt ihr in unserer Preview zu den drei neuen Dark Zones mehr. Wir haben uns außerdem auf die beiden PvP-Modi Skirmish und Domination gestürzt.

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