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The Elder Scrolls 6: Sentinel – Der Name verrät schon viel mehr über das Spiel, als ihr vielleicht denkt

Nicht nur der Name, auch das Setting wurde im Teaser enthüllt. Wir sammeln alle Infos, die man zwischen den Zeilen herauslesen kann.

Als nächstes geht es mit an Sicherheit grenzender Wahrscheinlichkeit nach Hammerfell. Bild: Elder Scrolls Online Zenimax Als nächstes geht es mit an Sicherheit grenzender Wahrscheinlichkeit nach Hammerfell. Bild: Elder Scrolls Online / Zenimax

Ohne große Vorwarnung hat Bethesda den Titel des nächsten Elder Scrolls enthüllt, auf das wir nun schon seit dem ersten Teaser 2018 warten – und wohl auch noch mindestens ein paar Jahre länger. Bis dahin können wir ja schon mal zerpflücken, was der Name »Sentinel« eigentlich schon verrät.

Was ist »Sentinel« im Universum von Elder Scrolls?

Klar, das Wort bedeutet übersetzt Wächter – aber aus den Titeln der Vorgänger können wir ziemlich sicher schließen, dass es sich um einen Ortsnamen handelt. War ja bei Skyrim, Oblivion, Morrowind und Daggerfall auch so. Nur das erste Spiel, Arena, hatte seinen Namen von einer Zeitepoche.

Der Ort Sentinel ist eine Hauptstadt und ein Stadtstaat der Provinz Hammerfell (oder auf Deutsch Hammerfall, nicht zu verwechseln mit der Power Metal Band); einem Land, von dem wir schon viel gehört haben, das aber in den 3D-Singleplayer-Teilen der Rollenspielreihe bislang nicht zu besuchen war. In Elder Scrolls Online haben wir es zumindest in kleinen Teilen zu sehen bekommen. Es ist die Heimat der Rothwardonen, die südwestlich an Himmelsrand grenzt.

Das, in Kombination mit dem Sand im Teaser, lässt keinen Zweifel daran, dass Elder Scrolls 6 tatsächlich in Hammerfall spielt – wie es viele ja schon lange Zeit vermutet hatten. Damit dürfte sich das Setting optisch massiv von Skyrim unterscheiden.

Video starten 1:05 The Elder Scrolls 6: Neuer Trailer verrät den offiziellen Titel der RPG-Fortsetzung

Was wissen wir über Hammerfall?

Das Land ist flächenmäßig ungefähr so groß wie Himmelsrand, aber von einer ganz anderen Geografie geprägt. Den größten Teil nimmt die Alik’r-Wüste ein. Nur nomadische Völker können hier dauerhaft überleben. Hier gibt es keine Städte mehr – außer die Dwemer-Ruinen, die angeblich seit hunderten Jahren unter dem Sand begraben liegen. 

Die verschwundenen Dwemer sind bekannt für ihre raffinierten Konstrukte und geometrische Architektur, in der Science Fiction mit durchklingt. Die verschwundenen Dwemer sind bekannt für ihre raffinierten Konstrukte und geometrische Architektur, in der Science Fiction mit durchklingt.

Im Teaser sieht man eine der namensgebenden Schriftrollen der Alten (Elder Scroll) aus einer Düne auftauchen. Die Geschichte dürfte sich also um genau solche untergegangenen Schätze drehen, die durch irgendwelche Umstände zurück ans Tageslicht dringen. Vielleicht spielt »Sentinel« dann auch auf die Wächter solcher alten Orte an, aber das ist nur unsere Spekulation.

Weitere Regionen Hammerfalls umfassen Dschungel, Gebirge, Sümpfe und weitläufige Grasebenen. Der nächste Elder-Scrolls-Teil dürfte also mehr landschaftliche Abwechslung bieten, als es zuletzt in Himmelsrand der Fall war - das lässt sich zumindest vermuten.

Was wir dagegen sicher wissen ist, dass Hammerfall wieder zahlreiche Städte und Siedlungen bietet; nur eben nicht in der Wüste selbst, sondern an ihrem Rand und entlang der Küste.

Wir können nun also das Setting von Elder Scrolls 6 festlegen. Wie sieht es mit dem Release-Datum aus? Düster, denn es ist weiterhin nichts bekannt, auch kein grober Zeitraum. Laut Branchen-Insider Jason Schreier ist das Rollenspiel noch mindestens zwei Jahre vom Launch entfernt. Aber in Geduld sind wir inzwischen ja schon geübt. Bis zum Release könnte man ja nochmal Skyrim modden...


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