The Expanse, das war für mich ewig ein Buch mit sieben Siegeln, ein Sci-Fi-Epos für lernwillige Maschinenbauer, von denen manche wahrscheinlich die Nase rümpfen, wenn ich Star Wars und Science Fiction im selben Satz nenne. Ein Sci-Fi-Epos für Fans von knallharter Genre-Kost wie Der Marsianer, die ihr eigenes Kind mit dem Zweitnamen Newtonsches Gravitationsgesetz adeln (das geht bestimmt).
Doch dann habe ich es einfach mal gelesen. Und ich lag nicht nur komplett falsch, sondern bin seither völlig verliebt in dieses gar nicht so harte Weltraum-Epos voller feindlicher Fraktionen, Verschwörungen, Gefechte und abgefahrener Technologien. The Expanse ist der perfekte Nährboden für ein Rollenspiel.
Und ausgerechnet Owlcat will diesen Traum wahrmachen. Owlcat, die mit Pathfinder und Warhammer 40K schon zwei andere Franchises in fantastische Rollenspiele verwandelt haben. Nur schreibt sich The Expanse: Osiris Reborn das A für Ambition ziemlich, ziemlich groß auf die Fahne.
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The Expanse: Osiris Reborn - Das Spiel zu einer der besten Sci-Fi-Serien zeigt bei FYNG neue Schauplätze, die direkt aus der Vorlage stammen könnten
Statt klassischem Oldschool-Rollenspiel bekommt ihr quasi ein Mass Effect 4 im Expanse-Universum in Unreal Engine 5 mit Blockbuster-Look, spektakulären Schießereien und unglaublich viel Liebe zum Detail – so das Versprechen. Aber kann das klappen?
Ich habe mir von den Entwicklern auf der gamescom 2025 haufenweise Gameplay live vorspielen lassen und wage mal ein erstes Fazit.
Was geht denn ab in The Expanse: Osiris Reborn?
Osiris Reborn beginnt mit einem Knall. Ich halte euch diesen Einblick hier so spoilerfrei wie möglich, deshalb nur so viel: Im ersten Buch beziehungsweise in den ersten zwei Staffeln von The Expanse gibt‘s auf der Raumstation Eros einen Vorfall, der ähnlich gravierend einschlägt wie die Rote Hochzeit in Game of Thrones oder die Order 66 im Sci-Fi-Franchise Star Wars.
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