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Fazit: The Gardens Between im Test - Gute Freunde kann niemand trennen

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Fazit der Redaktion

Florian Zandt
@zandterbird

The Gardens Between hatte mich schon bei der Veröffentlichung des ersten Promobilds am Wickel. Ein optisch so toll ausgestaltetes Konzept zwischen malerischer Traumwelt und melancholischer Nostalgie, dazu ein spielgewordenes Essay über den Wert der Freundschaft - das ist der Stoff, aus dem echte Indie-Perlen sind.

Der positive Eindruck bestätigt sich auch abseits inszenierter Standbilder wieder und wieder. Die reduzierte Steuerung steht den originellen, um die Ecke gedachten, aber nie unfairen Rätseln nicht im Weg und Arina und Frendt sind glaubhafte Charaktere, die durch kleine Gesten und Andeutungen Tiefe gewinnen.

Der einzige Wermutstropfen: The Gardens Between ist viel zu schnell vorbei. Wie gerne hätte ich meine beiden Protagonisten noch weiter auf ihrem Weg begleitet und wäre noch ein bisschen länger durch die perfekt abgestimmte, wehmütige Melange aus pastelligem Bild und Ambient-Ton gesegelt. Vielleicht hat die zeitliche Begrenzung aber doch ihr Gutes. Denn eine auf den Punkt erzählte Geschichte bleibt genau wie lieb gewonnene Erinnerungen einfach länger im Gedächtnis.

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