Wie eigentlich bei allen Remakes, Remastern und Hommagen frage ich mich auch mit Blick auf die Städtebausimulation Theos: Cities of Myth, ob die Spiele von vor 20 oder 30 Jahren wirklich so gut waren, oder war ich einfach nur verdammt jung?
Meistens liegt die Wahrheit irgendwo dazwischen und das gilt auch für Zeus: Herrscher des Olymp. Da erinnere ich mich im Rückblick auf meine Kindheit nur noch daran, wie erzürnte Götter meine Städte niedertrampelten und ich laut aufstöhnte, weil mein Tempel nicht rechtzeitig fertig geworden war.
Auf eine Wiederholung dieser Erfahrung muss ich zwar verzichten, weil Theos dann doch einiges anders macht als das heimliche Vorbild von 2000. Dennoch fühlte ich mich in der Zeit zurückversetzt – zumindest eine Weile.
In der Aufbautradition von damals
Theos: Cities of Myth kommt vom selben französischen Entwickler-Duo, das im Kern auch schon für die Neuauflage Pharaoh: A New Era verantwortlich war. Erwartet hier jedoch keinen griechischen Reskin davon.
Die Grafik geht nochmal etwas stärker in die Comic-Richtung, es ist mit circa 20 bis 30 Stunden für den Abenteuer-Modus deutlich kürzer und insgesamt deutlich zugänglicher. Gleichzeitig ähnelt es zwar Zeus: Herrscher des Olymp erkennbar, macht aber auch einige Sachen anders, zum Beispiel das Kampfsystem.
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