Thermomix vs. Cookit: Boschs Küchenmaschine ist auf dem Papier besser, aber auch in der Küche?

Ausgerechnet beim Topf gibt es viel Licht und Schatten.

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Das macht den Cookit aus

Wenn ihr die vorangegangenen technischen Daten vergleicht, schneidet der Cookit besser ab. Nicht viel, aber das macht am Ende durchaus etwas aus.

  • Er kann besser häckseln und zerkleinern.
  • Er kann schärfer anbraten.

Beides zahlt ich in der Alltagsnutzung aus. Während der Thermomix gerne mal größere Stückchen zurückgelassen hat, hat das Messer des Cookit alles erwischt.

Thermomix TM7 Wie ihr seht, sind da teilweise noch ganze Karottenscheiben übrig. (Bildquelle: Maxe S., GameStar)

Cookit Zwiebeln und Chili hat der Cookit wunderbar kleingehäckselt. (Bildquelle: Maxe S., GameStar)

Die deutlich höhere Maximalhitze sorgt dafür, dass man Zutaten scharf anbraten kann. Hier versteckt sich ein weiterer Vorteil des Cookit gegenüber dem Thermomix.

Der Topf ist größer und flach. Dadurch entsteht mehr Auflagefläche. Der Thermomix-Topf wird unten schmaler, dadurch liegt das Bratgut übereinander, sodass ein Teil nicht angebraten, sondern gedämpft wird.

Der Topf verbirgt allerdings einen starken Nachteil. Mit seinen 3 Litern Fassungsvermögen ist er zwar groß, aber auch extrem schwer, was das Entleeren zum Kraftakt macht. Bosch bietet sogar ein Gadget an, um den Topf leichter leeren zu können.

Wenn man ein Gadget für 35 Euro braucht, um den Topf angenehm ausleeren zu können, liegt definitiv was im Argen. (Bildquelle: Bosch) Wenn man ein Gadget für 35 Euro braucht, um den Topf angenehm ausleeren zu können, liegt definitiv was im Argen. (Bildquelle: Bosch)

Das wird besonders dann nervig, wenn man zuerst Zwiebeln für ein Gericht zerkleinern soll, dessen Zutaten danach im Cookit angebraten werden. Die Zwiebelreste bekommt man nämlich nie restlos raus, ohne den Topf sauberzumachen, weswegen sie anbrennen. In so einem Fall habe ich lieber zum Messer gegriffen.

Dass der Topf so breit ist, liegt daran, dass man den Cookit auch als Küchenmaschine verwenden kann, um beispielsweise Zucchini in Scheiben zu schneiden oder Gemüse zu häckseln. Das geht mit dem Thermomix auch, die Aufsätze kosten aber extra.

Schneidaufsatz Zwei unterschiedliche Schneidscheiben werden mit dem Cookit mitgeliefert. (Bildquelle: Maxe S., GameStar)

Zucchinischeibe Die Zucchini hat der Cookit wunderbar in Scheiben geschnitten. (Bildquelle: Maxe S., GameStar)

Das macht den Cookit aus dem Stand versatiler. Daher kommt das Gerät direkt mit allerhand Zubehör. Tolle Sache – außer für Kochanfängerinnen und -anfänger, die überfordert sein könnten.

Und das könnte am Ende das Zünglein an der Waage sein. Der Cookit ist technisch ein bisschen besser und besitzt out of the box mehr Zubehör, ist aber nicht ganz so zugänglich für Leute, die mit dem Kochen nicht so vertraut sind.

Video starten 6:38 Bosch Cookit Unboxing: Der Thermomix-Konkurrent für 1.400 Euro im Ersteindruck

Wo der Thermomix TM7 punktet – und wo nicht –, lest ihr auf der kommenden Seite.

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