Thermomix vs. Cookit: Mit einem bin ich bei beidem nicht zufrieden – mein Fazit

Die All-in-One-Maschinen können so gut sein, wie sie wollen, doch eines nehmen sie einem nicht ab: das Mitdenken.

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Ihr habt bisher gelesen, was mir jeweils an den Maschinen gefällt und was nicht. Eine Tatsache möchte ich nicht unerwähnt lassen, die mich bei beiden Maschinen gestört hat.

Gerichte sind nur so gut wie ihre Rezepte

Das mag vor allem eine persönliche Note haben, aber da ich hier aus Erfahrung spreche, möchte ich den Punkt nicht unterschlagen.

Jedes Rezept besitzt eine Gelinggarantie, aber nicht jedes Gericht ist auch gut.

Was meine ich damit? Als jemand, der regelmäßig kocht, habe ich mir mittlerweile einen Erfahrungsschatz angeeignet. Es kam nicht selten vor – sowohl beim Thermomix als auch Cookit –, dass mir Kochzeiten zu kurz vorkamen, ich selbst mehr gewürzt hätte oder am Ende ein Fleischbrei statt einer Bolognese bei rumkam.

Nachstehend zwei Beispiele:

  • Bei einer Käsesoße sollte ich 30 g Mehl zu den Zutaten geben und alles 8 Minuten kochen lassen. Ich weiß aus Erfahrung, dass es 15 bis 20 Minuten braucht, um den Mehlgeschmack aus einem Gericht »herauszukochen«.
  • Die besagte Bolognese hat mir von vornherein den Vibe von Fleischbrei gegeben, weil ich das Gefühl hatte, das Hackfleisch 13 Minuten auf Stufe 2 zu rühren, würde es zu krümelig machen – und ich hatte recht.

Video starten 0:18 Thermomix TM7: So laut ist das Gerät

In eine ähnliche Kerbe schlägt bei Cookit die Tatsache, dass ich Zutaten wie Zwiebeln oder Chili lieber mit dem Messer geschnitten habe, anstatt es mit dem Gerät zu tun. Ich erspare wahlweise das Saubermachen oder verbrannte Zwiebeln.

Ja, die Geräte kochen für euch und ja, am Ende habt ihr ein Abendessen auf dem Teller. Unerwähnt lassen wollte ich es jedoch nicht.

Fazit

Zwiebeln bei’s Hackfleisch: Wenn ihr 1.400 Euro für den Cookit respektive 1.550 Euro für einen Thermomix TM7 ausgebt, bekommt ihr unterm Strich immer ein Gerät, das sich auf dem Papier lohnt.

Der Cookit ist vor allem für diejenigen interessant, die mit einer Küchenmaschine liebäugeln und die bereits mit beiden Beinen fest in der Küche stehen. Aus dem Stand ist mit der Küchenmaschine ein bisschen mehr möglich als mit dem Thermomix.

Seid euch allerdings gewahr, dass der große Topf nicht nur seine Vorteile hat. Familienhaushalte freuen sich über das Volumen, aber das macht ihn auch ganz schön schwer.

Der Thermomix ist vor allem für (Hobby-)Köchinnen und -Köche aller Coloeur geeignet, egal ob Anfänger oder Profi. Gerade der TM7 ist wahnsinnig zugänglich, weil er so geradlinig ist.

Ich mag, dass die Software moderner ist und das Display größer. Zusätzliches Zubehör kostet allerdings, wenn ihr auf eine klassische Küchenmaschine schielt.

Hätte ich persönlich die Wahl zwischen Thermomix TM7 und Cookit hätte, würde ich mich um Haaresbreite für den Cookit entscheiden. Die Funktionen einer Küchenmaschine will ich nicht missen und der breite Topfboden zum Anbraten ist Gold wert.

Mein Wunsch wäre, dass Bosch in Zukunft eine neue Iteration des Cookit auf den Markt bringt, die …

  • … nur ein wenig kleiner ist, damit der Topf nicht mehr so schwer wird.
  • … ein größeres Display mit einer leicht aufgehübschten Software besitzt, damit das Gerät moderner wirkt.

Dann würde ich den Thron des Thermomix durchaus wackeln sehen.

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