Das Vivo X500 Pro Max ist das erste Handy, das in meinem Test die volle Punktzahl bekommen hat. Der Grund ist nicht nur die Kamera: Auch Leistung, Akku und Software passen.
Mit Hauptkamera, Ultraweitwinkel und 200-Megapixel-Tele hat Vivo ein Kamerasystem gebaut, das mich bei Tag und bei wenig Licht überzeugt.
Das Kamerasystem des X500 Pro Max besteht aus:
- Hauptkamera: 50 Megapixel, Sony LYTIA L910 mit LOFIC, 24 mm, f/1.6, OIS
- Periskop-Tele: 200 Megapixel, 1/1,4 Zoll, 85 mm, f/2.7, OIS
- Ultraweitwinkel: 50 Megapixel, 15 mm, f/2.0, Autofokus
- Frontkamera: 50 Megapixel mit Autofokus, f/2.0
Bei Tageslicht liefert das Vivo detailreiche Aufnahmen mit schönen Farben, kräftigen Kontrasten und hohem Dynamikumfang.
Die Hauptkamera mit 24 Millimetern ist meine Ausgangsbasis, der Ultraweitwinkel mit 15 Millimetern bringt mehr Landschaft ins Bild. Mit dem Zeiss-Bildprofil »Naturfarbe« gefallen mir die Ergebnisse besonders gut. Wem der Look nicht passt, der wählt in der App einfach ein anderes Profil.
12:45
Vivo X500 Pro Max im Test: Mein Handy-Highlight 2026 hat mehr als nur eine tolle Kamera
Das Herzstück ist das Tele: Der 200-Megapixel-Sensor mit 1/1,4 Zoll und 85 Millimetern Brennweite liefert detailreiche Fotos von entfernten Motiven und eignet sich auch gut für Porträts.
Und auch bei wenig Licht überzeugt das Vivo: Ich muss abends nicht zur Hauptkamera zurückwechseln, denn alle drei Rückkameras liefern gute Ergebnisse.
Fotografie-Kit: Optional gibt es eine Hülle mit Kameragriff und zwei Telekonvertern für 200 und 400 Millimeter. Damit wird das Vivo zur kleinen Kamera. Mit dem 200er habe ich im Tierpark scharfe Aufnahmen aus der Hand gemacht, bis hin zum Auge und den feinen Haaren im Fell eines Rehs. Der Hintergrund wird dabei durch die Optik unscharf, nicht per Software-Porträtmodus. Beim 400er wird es schwieriger, das Bild ruhig zu halten.
Stärken:
- 200-Megapixel-Tele mit 85 mm und 1/1,4-Zoll-Sensor
- Gute Low-Light-Ergebnisse mit allen drei Rückkameras
- Zahlreiche Bildprofile, trotzdem einfach bedienbar
- Optionales Fotografie-Kit mit Griff und Telekonvertern für 200 und 400 mm
Schwächen:
- Frontkamera verliert bei wenig Licht an Schärfe und Details
Beispielaufnahmen:
Fazit zum Vivo-Flaggschiff: Das Vivo X500 Pro Max ist die richtige Wahl, wenn ihr bewusst fotografieren wollt und Freude an Brennweiten und Zubehör habt. Mit dem optionalen Kit entstehen Bilder, die ein normales Smartphone nicht schafft.
Abseits der Kamera überzeugen ein helles und schnelles OLED mit 144 Hertz, viel Leistung, eine aufgeräumte Software und eine lange Akkulaufzeit. Sieben Jahre Sicherheitsupdates gibt es obendrauf.
Der Haken ist der Preis: Ab 1.599 Euro geht es erst los.
Testbericht: Noch nie bekam ein Handy von mir die volle Punktzahl im Test – das Vivo X500 Pro Max ändert das
- Sehr gute Kamera bei Tageslicht und wenig Licht
- Sehr lange Akkulaufzeit
- Viel Leistung
- Schönes OLED-Display mit 144 Hertz
- Saubere Software ohne störende Bloatware
- Hoher Anschaffungspreis
- Integrierte Magnete zum Laden und für Zubehör wären schön gewesen
Auf der nächsten Seite schauen wir uns das Oppo Find X10 Pro Max näher an, das sich definitiv einen Platz in der Top 3 verdient hat.
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