Gute Kamera, fairer Preis: 2 Handy-Tipps abseits der teuren Flaggschiffe

Xiaomi und Nothing zeigen, dass ein gutes Kamera-Handy kein Vermögen kosten muss.

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Das Xiaomi 15T Pro mit Leica-Kamera ist ein starker Foto-Tipp. (Bildquelle: GameStar Tech) Das Xiaomi 15T Pro mit Leica-Kamera ist ein starker Foto-Tipp. (Bildquelle: GameStar Tech)

Günstigere Alternativen mit guter Kamera

Nicht immer muss es ein Flaggschiff sein, wenn ihr ein Handy mit einer guten Kamera haben wollt. Folgende Alternativen beweisen, dass es auch günstiger möglich ist.

Da wir uns noch immer mitten in der Speicherkrise befinden, schwanken die Preise leider stark. Das nachfolgende Xiaomi 15T Pro gab es zeitweise bereits für knapp 450 Euro. Aktuell kostet es hingegen über 600 Euro – was aber noch immer deutlich unter Oppo, Vivo und Honor liegt.

Xiaomi 15T Pro

Das Xiaomi 15T Pro hat mich im letzten Jahr mit seiner Kamera überzeugt. Mit seinem 5-fach optischen Periskop-Telezoom bekommt ihr Zoom-Hardware, die deutlich über die Preisklasse hinausgeht. Die 50-Megapixel-Hauptkamera liefert auch bei Dunkelheit sehr gute Ergebnisse – dank des großen Sensors mit hervorragender Lichtempfindlichkeit.

Die Aufnahmen haben allerdings einen eigenen Look, der nicht immer natürlich ist – das ist Geschmackssache und kommt womöglich auch durch die Kooperation mit Leica zustande. Für den Preis von unter 500 Euro ist das 15T Pro eines der besten Kamera-Smartphones.

Beispielaufnahmen:

Nothing Phone 4a

Das Nothing Phone 4a ist ein Preis-Leistungs-Tipp für knapp 380 Euro, der in Kamera-Diskussionen oft übersehen wird. Mit einer 50-Megapixel-Hauptkamera, einem 50-Megapixel-Periskop und einem 8-Megapixel-Ultraweitwinkel habt ihr für unter 400 Euro eine flexible Kameraausstattung.

Typisch Nothing fallen die Aufnahmen auch beim 4a kräftig und kontrastreich aus. Bei Tageslicht entstehen schöne, detailreiche Bilder mit breitem Dynamikumfang.

Den knalligen Look muss man allerdings mögen, und: Farben sind über die Linsen nicht immer konsistent, beim Tele geht etwa Blau teilweise leicht ins Türkise.

Am Abend zeigt das 4a seine Grenzen: Die Hauptkamera liefert noch ordentliche Ergebnisse, aber Ultraweitwinkel und Zoom bei Dunkelheit solltet ihr besser meiden – hier geraten Bilder schnell in den Pixelbrei. Wer viel Nachtfotografie macht, sollte eher zur Oberklasse greifen.

Beispielaufnahmen:

Günstig vs. teuer

Bei Tageslicht fällt es nicht immer leicht, ein High-End-Handy von einem Mittelklasse-Smartphone zu unterscheiden. Mittlerweile sind nämlich auch diese häufig mit einem guten Kamerasystem ausgestattet. Tageslichtaufnahmen – gerade mit dem Weitwinkel (Hauptkamera) – sehen auch auf günstigeren Geräten oftmals gut aus.

Größere Unterschiede gibt es einerseits bei der Sensorgröße sowie beim Umfang der verschiedenen Optiken. Teure Handys haben beispielsweise oft den besseren optischen Telezoom mit einer größeren Brennweite.

Zudem trennt sich nicht selten bei Aufnahmen mit wenig Licht die Spreu vom Weizen. Auch hier können die Hauptkameras bei vielen erschwinglicheren Handys zwar mittlerweile gute Ergebnisse erreichen. Bei den weiteren Linsen sieht das mitunter aber schon anders aus, wie folgendes Beispiel zeigen soll:

Oppo Find X10 Pro Max Samsung Galaxy A37 Oppo Find X10 Pro Max Samsung Galaxy A37

Ultraweitwinkel-Vergleich: Oppo Find X10 Pro Max vs. Samsung Galaxy A37 (Bildquelle: GameStar Tech)

Beim Ultraweitwinkel sieht man gut den Unterschied. Das Oppo Find X10 Pro Max zeigt noch viele Details, gut zu erkennen bei den Pflastersteinen am Boden. Das Galaxy A37 hingegen verliert durch eine starke Weichzeichnung zugunsten der Rauschunterdrückung viele Details – und bei den Aufnahmen des Samsung war es sogar noch etwas heller draußen.

Auf der nächsten Seite gebe ich euch abschließend einige Tipps, worauf es beim Kauf eines guten Kamera-Handys ankommt.

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