50% aufs erste Jahr – nur für kurze Zeit!

50% aufs erste Jahr – nur für kurze Zeit!

Viel komplizierter als geglaubt: Türen sind in Videospielen der Endboss - zumindest für ihre Entwickler

Ausgerechnet Türen stellen Entwickler von Videospielen vor eine besondere Herausforderung. Sie erklären auch, warum das so ist.

Ausgerechnet Türen können Videospielentwickler zur Weißglut treiben. Ausgerechnet Türen können Videospielentwickler zur Weißglut treiben.

Videospiele zu programmieren ist nicht einfach. Doch eine Sache macht Entwicklern offenbar besonders schwer zu schaffen: Türen. Warum das so ist, erklärte Entwickler Stephan Hövelbrinks und trat damit eine Diskussion los.

Entwickler mögen es nicht, Türen in Videospiele einzubauen

Was ist das Problem bei Türen? Indiespiel-Entwickler Stephan »talecrafter« Hövelbrinks erklärte 2021, dass Türen für allerlei Bugs in Spielen sorgen können. Dies liegt unter anderem daran, dass Entwickler jede Menge Variablen bedenken müssen:

Empfohlener redaktioneller Inhalt

An dieser Stelle findest du einen externen Inhalt von Twitter, der den Artikel ergänzt.
Du kannst ihn dir mit einem Klick anzeigen lassen und wieder ausblenden.

Ich bin damit einverstanden, dass mir Inhalte von Twitter angezeigt werden.

Personenbezogene Daten können an Drittplattformen übermittelt werden. Mehr dazu in unserer Datenschutzerklärung.

Link zum Twitter-Inhalt

Was sagen die Entwickler über Türen in Spielen? Die anschließende Diskussion auf Twitter (heute X) zeigt auf, dass es wirklich alles andere als einfach ist, Türen in ein Videospiel einzubauen.

Stephan Hövelbrinks (Death Trash) schreibt:


»Türen in Spielen sind kompliziert und können viele Bugs haben. Hauptsächlich deswegen, weil es sich um dynamische Trichter und Blockaden für das Pathfinding der Spielfiguren handelt. Sie können verschlossen sein oder zerstörbar, in der Regel stehen sie aber einfach zwischen den Interaktionsmöglichkeiten oder Situationen, in denen Charaktere aufeinandertreffen.

Entwickler von AAA-Spielen hassen sie ebenfalls. Deswegen gibt es in (den früheren Teilen) der Serie Assassin's Creed keine Türen.«

Josh Sawyer von Obsidian Entertainment erklärt, dass Türen immer das erste sind, was das Studio in die Spiele einbaut. Wohl, um Zeit zu haben, sie bis zum Release so hinzubekommen, dass sie gut funktionieren.

Video starten 15:22 »Mein erster Blick fällt auf den Spiegel« - Die wichtigsten kleinen Details, Folge 1

Auch Sergey Mohov von Remedy (Alan Wake 2) stimmt Stephan Hövelbrinks zu:

»Ich weiß gar nicht, wie viele Monate wir für Control in das Türensystem investieren mussten. Definitiv mehr als für die meisten Fähigkeiten und Waffen.«

»Khaine's Korner«, Entwickler der Mod Darkness Falls für 7 Days to Die bringt ein weiteres Problem an. Denn er erklärt, dass der Status einer Tür, also ob sie offen oder geschlossen ist, gerade in einem Onlinespiel schwer zu synchronisieren ist. Daher verzichten Entwickler bei solchen Titeln lieber auf Türen.

Spieledesigner Damion Schubert, ehemals Entwickler bei Bioware Austin, rät:

»Türen sind Mist, Entwickler hassen sie. Wenn euer Spiel nicht unbedingt Türen braucht, dann baut sie nicht ein!«

Und auch Kurt Margenau von Naughty Dog stimmt hier zu und meint scherzhaft:

»Ich weiß gar nicht, was alle haben. Wir haben Türen in den Kampf von The Last of Us Part 2 eingebaut und das hat nur einen Tag gedauert. Man braucht dafür wohl einfach Talent... War nur ein Scherz. Es war das Feature, für das wir am längsten gebraucht haben!«

Hättet ihr gedacht, dass es so kompliziert ist, Türen in ein Videospiel einzubauen?

zu den Kommentaren (116)

Kommentare(87)
Kommentar-Regeln von GameStar
Bitte lies unsere Kommentar-Regeln, bevor Du einen Kommentar verfasst.

Nur angemeldete Benutzer können kommentieren und bewerten.