In 30 Sekunden habt ihr überprüft, ob euer TV euch beim Spielen heimlich ausbremst

Egal, ob Konsole oder PC: Euer Fernseher kann euch beim Spielen den Spaß verderben. Checkt daher unbedingt eine Einstellung.

Der Game-Mode verringert die Latenzzeit auf wenige Millisekunden, indem er andere Funktionen ausschaltet. (Bildquelle: Rokas - adobe.stock.com) Der Game-Mode verringert die Latenzzeit auf wenige Millisekunden, indem er andere Funktionen ausschaltet. (Bildquelle: Rokas - adobe.stock.com)

Fernseher sind heute bis zum Scheitel mit Funktionen vollgepackt. Da kann man schon mal die Übersicht verlieren. Wenn ihr Spielerin oder Spieler seid, solltet ihr ein Feature aber auf gar keinen Fall außer Acht lassen.

Den Game-Mode.

Das macht der Game-Mode: Der Spielemodus sorgt hauptsächlich dafür, die Eingabeverzögerung zu verringern. Aufwändige Funktionen und mögliche Bildverbesserer werden ausgesetzt, sodass der TV Eingaben durch den Controller schneller verarbeitet.

So findet ihr den Game-Mode: In der Regel steckt der Spielmodus bei den Bildeinstellungen, also dort, wo ihr Presets wie den Kino-Modus auswählt.

  1. Navigiert in die Einstellungen eures TVs.
  2. Sucht nach den Bildeinstellungen und wählt diese an.
  3. Schaut in der Liste nach »Game Mode« oder »Spiele-Modus« und wählt ihn an.

Auf einem Philips OLED807 heißt die Option »HDR Spiel«. (Bildquelle: Maxe S., GameStar) Auf einem Philips OLED807 heißt die Option »HDR Spiel«. (Bildquelle: Maxe S., GameStar)

Jetzt minimiert der Fernseher die Eingabeverzögerung auf ein Minimum. Bei einem LED-TV sind das etwa acht bis zehn Millisekunden; OLEDs trumpfen mit bis zu 0,1 Millisekunden auf. Ohne Game-Mode kann es durchaus sein, dass euer TV bis zu 50 Millisekunden Input Lag hinzurechnet (via MUO).

Möglicherweise schaltet euer TV sogar automatisch in den Game-Mode, wenn ihr eure PS5, Xbox oder Switch 2 startet. Das nennt sich ALLM.

ALLM bedeutet »Auto Low Latency Mode«. Damit  kann eine Quelle den Fernseher anweisen, automatisch in einen Bildmodus zu wechseln, der die Eingabeverzögerung reduziert. Sprich: Der TV wechselt dann in den Game-Mode und verlässt ihn wieder, wenn ihr die Konsole ausschaltet oder die Quelle wechselt.

Folgende Konsolen unterstützen ALLM:

  • PS5 Pro
  • PS5
  • Xbox One S
  • Xbox One X
  • Nintendo Switch 2

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Die wichtigsten Merkmale eines guten Gaming-TVs neben ALLM sind:

  • Hz/Refresh Rate/FPS: Je höher die Hertzzahl, desto flüssiger das Bild. 120Hz gehören mittlerweile zum guten Ton, doch 144Hz sind ebenfalls zu finden wie beim TCL T8B.
  • VRR (Variable Refresh Rate): Wenn das System Probleme hat, Bilder auf die Ziel-Framezahl zu rendern (meist 30 oder 60 FPS), dann entstehen Screen Tearing oder Ruckeln. VRR steuert dagegen. 
  • HDMI 2.1: Eine hohe Datenrate ist wichtig für Auflösung, FPS und HDR. HDMI 2.1 erlaubt bei 48 Gbit/s eine Übertragung von 4K-Auflösung bei 120 Bildern pro Sekunde. 

Wenn ihr den passenden Fernseher sucht, empfehlen wir euch einen Blick in unsere TV-Kaufberatung.

Glücklicherweise sind alle oben genannten Funktionen bei modernen Mittel- und Oberklasse-TVs Standard. Wenn ihr wissen wollt, ob euer Fernseher sie besitzt, Schaut am besten in die technischen Daten eures Geräts, online oder im Handbuch. Meist sind Game-Features in der Zeile mit den HDMI-Anschlüssen aufgeführt.

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