Auf Reddit präsentieren Heimkino-Fans immer wieder ihre Setups. Besonders beliebt ist der Subreddit r/TVTooHigh, in dem notorisch viel zu hoch aufgehängte Fernseher gezeigt werden.
In diesem Forum haben wir auch folgendes Fundstück aufgetan. In diesem Fall wollte der Nutzer cloaak zeigen, dass sein TV eben nicht zu hoch hängt.
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Während man in den Kommentaren feiert, dass der TV auf einem Sideboard steht, hat das Setup ein ganz anderes Problem: fehlende Wände.
Wo keine Wände, da kein guter Sound
US-amerikanische Häuser sind anders gestaltet als unsere deutschen. Viele Wohnzimmer in Häusern dort sind als großer Raum konzipiert, mit dem Kamin als Fokuspunkt. Hinzu kommen viele und große Fenster – und wenige Wände.
Wie man auf dem Bild sieht, setzt der Redditor auf eher schwachbrüstige TV-Lautsprecher, deren Schall nicht weit reicht. Als Wand dient ihm nur ein halbhoher Raumtrenner; der Rest des Wohnzimmers ist sehr weiträumig.
Oder anders gesagt: Der Schall verliert sich im Raum. Die Qualität leidet erheblich.
Externes Audio? Unabdingbar!
Die Lösung für den Filmfan auf Reddit ist im Grunde recht simpel. Eine einfache Soundbar würde bereits Wunder bewirken, da ihr Schall direkt auf die Zuschauenden wirkt. Dazu braucht es freilich keine Wände.
Dann wären die fehlenden Wände sogar von Vorteil. Hat ein Raum zu viele sogenannte »schallharte« Oberflächen, reflektiert der Schall zu oft. Es entsteht Diffusschall.
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Surround Sound und kabelloser Subwoofer: Sony stellt neue Soundbar für Kino-Fans vor
Schall dehnt sich wellenartig in unterschiedlichen Geschwindigkeiten und in verschiedene Richtungen aus. Man unterteilt ihn in drei Arten:
- Direkt: Wenn der Schall ungehindert auf den Zuhörer trifft.
- Früh reflektierend: So bezeichnet man Schallwellen, die einmal abprallen und dann auf den Zuhörer treffen.
- Diffusschall: Je öfter der Schall reflektiert wird, desto diffuser wird er.
Vergleicht das Setup oben am besten mit einem Kinosaal: mehrere Lautsprecher, wenige Wände, die meist auch noch mit Stoff verkleidet sind, damit der Schall absorbiert wird.
In einem herkömmlichen Wohnzimmer funktionieren TV-Boxen deshalb recht passabel, weil es Wände gibt, von denen der Schall zurückspringen kann. Klar, das ist nicht optimal, aber so lange der Klang mit einem Abpraller auf die Zuschauenden strahlt, ist alles in Butter.
Kommt ihr also in die Verlegenheit, ein sehr großes Wohnzimmer zu haben, ist jegliche Art von externer Audioquelle empfehlenswert, egal ob Soundbar, Regallautsprecher oder Surround-System.
Ist genau das Gegenteil der Fall und euer Wohnzimmer ist recht klein, helfen Teppiche, Vorhänge oder Akustikbilder, die Schallwellen schlucken. Hauptsache, der Schall prallt nicht zu oft von den Wänden ab.



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