Jetzt mit Plus alles auf einer Seite lesen

Jahres-Abo
4,99€

pro Monat

12 Monate

Günstigster Preis
Zugang zu allen exklusiven Artikeln, Videos & Podcast-Folgen
Werbefreiheit auf GameStar.de & GamePro.de
Auf geht's
Quartals-Abo
5,99€

pro Monat

3 Monate

14% gegenüber Flexi-Abo sparen
Zugang zu allen exklusiven Artikeln, Videos & Podcast-Folgen
Werbefreiheit auf GameStar.de & GamePro.de
Auf geht's
Flexi-Abo
6,99€

pro Monat

1 Monat

Monatlich kündbar
Zugang zu allen exklusiven Artikeln, Videos & Podcast-Folgen
Werbefreiheit auf GameStar.de & GamePro.de
Auf geht's

Seite 2: Two Worlds 2 im Test - Nicht ohne meine Schwester!

Freiheit für den Charakter!

Wir können die Skill- und Parameterpunkte frei verteilen. Gegen Geld können wir diese sogar zurücksetzen und komplett um-skillen.Wir können die Skill- und Parameterpunkte frei verteilen. Gegen Geld können wir diese sogar zurücksetzen und komplett um-skillen.

Two Worlds 2 ist für Charakter-Tüftler eine Offenbarung. Das einzigartige Charaktersystem erlaubt uns eine komplett freie Entwicklung zum Kämpfer, Magier, Bogenschützen oder Assassinen und zu sämtlichen Mischformen. Fernkämpfer und Attentäter muss man allerdings eher als wertvolle Unterstützung und Ergänzung für die ersten beiden Klassen sehen, nicht so sehr als vollwertige Kampfstile. Für jeden Levelaufstieg sowie als Belohnung für Quests oder auch gelungene Einsätze von speziellen Fähigkeiten, erhalten wir Skill- und Parameterpunkte. Erstere verteilen wir frei auf unsere Kampf-, Magie- oder sonstigen Fertigkeiten, die Parameterpunkte auf Grundwerte wie Stärke oder Durchhaltevermögen. Insbesondere als Magier verfallen wir dabei in wilde Experimentierwut, denn der gewaltige Magie-Baukasten von Two Worlds 2 erlaubt zusätzlich eine schier endlose Zahl an Variationsmöglichkeiten für Zauber. Beschwören wir entstellte Sumpfwesen zur Unterstützung herbei oder kombinieren wir zielsuchende Feuerbälle mit einem Eis-Flächenschaden? Alles ist möglich.

Public Viewing zu Two Worlds 2 (Teil 1) 20:10 Public Viewing zu Two Worlds 2 (Teil 1)

» Teil 2 vom Public-Viewing-Video zu Two Worlds 2 gibt's hier

Haben wir mal das Gefühl, dass unsere Charakterentwicklung irgendwie misslungen ist, können wir uns gegen Gebühr einen Teil oder alle unsere Skill-Punkte zurück setzen lassen. Langfristiger Frust über falsch ausgebaute Fertigkeiten kommt so erst gar nicht auf. Unter dem Strich gibt es kein freieres Charaktersystem in einem Rollenspiel als das von Two World 2. Wie für vieles im Spiel gilt aber auch hier: Man muss es wollen, der Spieler muss sich aktiv mit dem System auseinandersetzen, von alleine passiert hier erstmal nix – großartig für die Freunde klassischer Rollenspiele. Als zeitweise nervig empfinden wir dagegen das System der Skillbücher. Die meisten speziellen Skills (wie Spezial-Nahangriffe, oder Magie-Schulen wie die Nekromantie) können wir nur über sündhaft teure Skillbücher erlernen. Zwar können wir diese auch per Zufall in der Welt finden, wer aber Pech hat, läuft ausgerechnet an seinem Wunsch-Skill permanent vorbei.

Crafting und Alchemie gut und viel wie nie

Gelungene Tränke können wir als Rezept abspeichern, um sie später reproduzieren zu können.Gelungene Tränke können wir als Rezept abspeichern, um sie später reproduzieren zu können.

Wir empfehlen jedem Spieler sich eingehend mit dem umfangreichen Crafting-System (Herstellen von Gegenständen) auseinander zu setzen. Wer nämlich fleißig an seinen Waffen und Rüstungen herum bastelt, hat es im 30- bis 40-stündigen Spielverlauf wesentlich leichter. Das unsinnige Stapelsystem des Vorgängers weicht dabei einer Aufrüstmethode, bei der wir nahezu jeden Gegenstand in seine Einzelkomponenten zerlegen können. Damit rüsten wir dann (den entsprechenden Crafting-Skill vorausgesetzt) unsere Waffen und Rüstungen auf. Seltene und mächtige Gegenstände bleiben so stets wertvoller als in Massen gefundener Plunder. Ebenfalls zum Basteln lädt das aus dem Vorgänger Two Worlds bereits bekannte Alchemie-System ein. Wir werfen alles, was nicht auf einen Baum klettern kann, in einen Topf (den wir immer bei uns tragen) und gucken, was passiert. So entstehen individuelle Rezepte und mächtige Tränke.

Noch immer etwas wackelig: Balance & Bedienung

Die mangelnde Balance war einer der Hauptkritikpunkte an Two Worlds. In diesem Punkt macht der Nachfolger vieles besser, wenn auch nicht alles perfekt. Wer zum Beispiel als Einsteiger eher unbedarft an das Skillsystem, die Ausrüstungen (die sie in drei fertigen Sets anlegen und jederzeit wechseln können) oder das Crafting herangeht, holt sich schnell eine blutige Nase. Auch mit den Resistenzen der Gegner sollte man sich auseinandersetzen. Sonst kommt man schnell in scheinbar ausweglose Situationen. Ein Fest für Rollenspieler, für Einsteiger droht Frustgefahr. Denn weder das Tutorial noch das Handbuch erklären erschöpfend alle Optionen der Spielmechanik, Eigenschaften von Waffen oder gar Schwachstellen von Gegnern. Da hilft oft nur: Visier runter und ausprobieren. Dabei sind die wenig glückliche Tastenbelegung, Kameraprobleme in engen Räumen sowie das teils schwammige Steuerungsgefühl wenig hilfreich. Auch das über mehrere, nicht gerade übersichtliche Beutel verteilte Inventar ist eher unkomfortabel zu bedienen. Immerhin dürfen wir die Steuerungstasten (anders als auf der Xbox) neu zuweisen und jederzeit (sogar mitten im Kampf) speichern.

Two Worlds 2 - Screenshots ansehen

Aber nur wer sich intensiv mit allen Möglichkeiten des Spiels beschäftigt, erfährt letztlich ein ausgewogenes Spielerlebnis: Two Worlds 2 richtet sich eher an fortgeschrittene Rollenspieler. Die können zudem auch gerne den höchsten der drei Schwierigkeitsgrade wählen. Mit einiger Übung lernt man auch die zahlreichen KI-Aussetzer der Gegner für sich auszunutzen. Selbst übermächtige Feinde bleiben oft an kleinsten Vorsprüngen hängen und lassen sich dann in langwieriger Kleinarbeit aus der Ferne nach und nach erledigen. Immerhin suchen unterlegene Widersacher zum Teil die Flucht und legen unterschiedliche Verhaltensweisen an den Tag. So versuchen zum Beispiel Bogenschützen im Nahkampf bei der ersten Gelegenheit wieder Distanz aufzubauen, um wieder schießen zu können.

2 von 4

nächste Seite



Kommentare(190)

Nur angemeldete Benutzer können kommentieren und bewerten.

Cookies optimieren die Bereitstellung unserer Dienste. Mit der Nutzung unserer Dienste erklären Sie sich damit einverstanden, dass wir Cookies verwenden. Weitere Informationen oder schließen