Wir alle kennen mindestens eines von ihnen: überflüssige Gameplay-Features. Also Spielmechaniken, die aufgesetzt wirken, so gut wie nie zum Einsatz kommen oder einfach nur unnötig sind.
Auch auf Reddit beschäftigt das Thema gerade hunderte Gaming-Fans. Wir fassen euch einige der beliebtesten Nennungen zusammen, aber das soll es noch nicht gewesen sein – schließlich haben wir die beste Community von allen!
Also los, verratet es uns: Was sind denn für euch besonders nervige, unnötige Gameplay-Features, die ihr am liebsten für immer aus eurer Erinnerung streichen würdet? Lasst uns gemeinsam Reddit herausfordern und im Kommentarbereich fleißig unsere Spielmechanik-Flops zusammentragen!
Ducken, Buff-Tränke, sinnlose Kämpfe
Kommen wir direkt zur Auflösung, was der Doom Guy auf dem Artikelaufmacher zu suchen hat. Reddit-User ComputerBlue182 trifft nämlich mit seiner Argumentations-Shotgun voll ins Schwarze, wenn er festhält:
Doom (2016) hat eine Taste zum Ducken. Ich glaube, sogar die Entwickler haben sich darüber gewundert, als sie damals Werbung für Doom Eternal gemacht haben.
10:54
Easter Eggs in Doom - Die besten Geheimnisse der Shooter-Serie
civil_politician widmet sich einem unfassbar nervigen Makel vieler Singleplayer-Rollenspiele: Tränke, die wertvollen Platz im Inventar verschwenden, obwohl ihre Wirkung nur minimale und noch dazu temporäre Effekte in Aussicht stellt:
So ziemlich jeder Buff-Trank für zwei Prozent von diesem oder fünf Prozent von jenem in jedem Einzelspieler-RPG.
Bssss
– was das ist? Na, ein aktiviertes Lichtschwert natürlich! Die mit Abstand coolste Waffe in den Jedi-Knight-Spielen ist für viele von uns wohl auch die einzige, die wir freiwillig in die Hände genommen haben. Warum mit dem Blaster feuern, wenn wir ein Jedi sind? Boccs sieht das auch so:
Im Spiel Jedi Academy aus dem Jahr 2003 muss man vor jeder Mission zusätzlich zum obligatorischen Lichtschwert eine Waffenausrüstung aus Pistolen und Bomben zusammenstellen – völlig sinnlos, da all diese Waffen auf den Maps gefunden werden können und natürlich deinem Lichtschwert völlig unterlegen sind.
Enough-Collection-98 spricht ein Detail am legendären Diablo 2 an, das im Nachhinein nicht wirklich durchdacht war:
Bolzen/Pfeile in Diablo 2/LoD/Remastered. Man findet SO VIELE davon als Loot, dass man sich fragt, warum man sie überhaupt zu Verbrauchsgegenständen gemacht hat. Selbst in Diablo 1 gab es unbegrenzt Pfeile.
Crazy_names hingegen stört sich bis heute an den maritimen Ausflügen in Night City:
In Cyberpunk 2077 gibt es oder gab es – möglicherweise wurde es mit dem Update 2.0 entfernt – einen Perk, mit dem man unter Wasser atmen kann. Es gibt aber keine Unterwassermissionen, bei denen man keine Tauchausrüstung erhält. Unter Wasser gibt es zwar ein paar Easter Eggs und Sammelobjekte, aber diese befinden sich nicht in großer Tiefe, sodass man nie lange tauchen muss.
5:32
Cyberpunk 2077 feiert seinen 5. Geburtstag und dazu gibt's Glückwünsche von V, Jackie, Johnny und Co. persönlich
ZXXZs_Alt erinnert an ein eigentlich schon sehr lustiges Detail des allerersten Final Fantasy. Die Programmierer haben nämlich offenbar einfach früher Feierabend gemacht, weshalb ein ganzes Attribut im Spiel absolut überflüssig war:
Im originalen Final Fantasy 1 war der Statuswert Intelligenz komplett funktionslos. Es gab im gesamten Spielcode keine Berechnung, die diesen Wert abgefragt hat.
Bleiben wir bei Rollenspielen. SirBoggle hat dem ohnehin bis heute schlechtesten (die Meinung des Autors, hehe!) Paper Mario nicht verziehen, wie undurchdacht vieles daran war.
Das gesamte Kampfsystem in Paper Mario: Sticker Star. Wenn man alle Kämpfe im Spiel außer den erforderlichen überspringt, verpasst man nichts. Denn die Bosskämpfe gewinnt man ohnehin mit speziellen Gegenständen. Und alle Vorteile im Kampf, wie Trefferpunkte und Angriffsstärke, werden durch Erkundung verbessert und nicht durch das Sammeln von EP wie in einem traditionellen RPG.
Dass es übrigens auch ganz anders geht, erklärt euch Sören in seiner Kolumne zu fantastischen Spielmechaniken, die es leider nie wieder gegeben hat:
Und weil wir euch oben dazu aufgerufen haben, die Kommentare mit euren überflüssigen Gameplay-Features zu befüllen, machen wir auch brav den Anfang.
Mal sehen … ah, ja: Kleine Spalten, durch die sich unser Charakter im Schneckentempo hindurchzwängt, um einen Ladebildschirm zu verstecken (noch okay) oder aber, weil es doch furchtbar immersiv ist (nerv!). Außerdem noch die Uneigenart vieler japanischer Rollenspiele, uns zum Ende des Spiels mit einem Bosskampf nach dem nächsten zu konfrontieren, statt es einfach gut sein zu lassen.
Oh, und eine Anmerkung zu Xenoblade Chronicles 3: Liebes Xeno, wieso überschüttest du uns mit Geld, wenn es im Spiel so gut wie nichts gibt, das man sich dafür kaufen kann? So, jetzt seid ihr dran!
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