Sagt euch der Name Valorbound noch etwas? Wenn nein, müsst ihr euch vermutlich hinten anstellen, denn das MMORPG wurde bereits vor einem halben Jahrzehnt angekündigt, doch schon kurz nach der Enthüllung im Jahr 2021 hörte man so gut wie nichts mehr von dem Ein-Mann-Projekt – bis jetzt.
Valorbound? Was war das nochmal?
Das MMO wurde mit vielen ambitionierten Zielen angekündigt. Der Fokus soll auf PvP und Survival liegen und folgende Features wurden in Aussicht gestellt:
- Open World mit vielen verschiedenen Völkern
- 27 Klassen mit Kombinations-Möglichkeit, wodurch in Summe über 300 Klassenvarianten möglich sein sollen.
- Survival-Features, aufgrund derer ihr nicht einfach Heiltränke konsumieren könnt, sondern euch auch um Wunden, Blutungen und gebrochene Knochen kümmern müsst.
- Attribute verbessern sich nicht durch euer Level, sondern durch eure Ausrüstung. Dadurch soll es egal sein, ob ein Spieler 10, 100 oder 1.000 Stunden investiert hat.
- PvP-Loot: Wenn ihr einen Spieler tötet, könnt ihr seine komplette Ausrüstung mitnehmen. Damit kein großer Frust aufkommt, wolle sich der Entwickler aber um ein faires Konzept bemühen.
Privatleben hat Vorrang
Auf dem offiziellen Discord-Server von Valorbound hat sich der Entwickler hinter dem Pseudonym TeamScionica pünktlich zum Jahresbeginn mit einem neuen Status-Update an die Fans gewendet. Darin schreibt er unter anderem, was in seinem realen Leben so alles vor sich geht:
Ist [das Projekt] tot? Nein. […] Und Junge, war ich beschäftigt. [Die Entwicklung von] Valorbound ist nicht mein regulärer Job. Dort wurde ich zweimal befördert und jetzt habe ich jede Menge zu tun. Ich habe ein neues Haus gekauft, Familienleben und alle anderen Sachen haben mich in einem Zustand des Burnout zurückgelassen, bevor ich überhaupt [die Entwicklungsumgebung] Unity gestartet habe.
Wir würden euch an dieser Stelle gerne ein Video von Valorbound zeigen, doch bis auf einige 30-sekündige Clips auf YouTube gibt es noch kein Bewegtbildmaterial. Dafür weisen wir euch wenigstens auf die kommenden MMO-Highlights 2026 hin:
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Diese Online-Rollenspiele wollen 2026 richtig durchstarten!
Neue Grafik sorgt für frischen Wind
Die wichtigste Nachricht des neuen Updates ist der Wechsel auf eine aktuelle Version der Unity-Engine. Bislang kam Unity2022 zum Einsatz, nun werkelt Unity 6.3 unter der Haube und eine modernere Rendering-Pipeline kümmert sich um eine zeitgemäßere Darstellung.
Das Ergebnis sind deutlich hübschere Gebiete und detailliertere Charaktermodelle im Vergleich zur alten Grafik (siehe obige Screenshots):
Kommt das Spiel jemals raus?
Mit einem baldigen Release sollten Fans trotz des ermutigenden Updates nicht rechnen. Der Entwickler sagt weiter, dass der für ein MMO maßgebliche Netzcode noch nicht zufriedenstellend sei und er auch hier einen Wechsel anstrebe. Bis er sich für ein Framework entscheide, könne es aber noch ein paar Monate dauern:
Also. Stand jetzt machen wir eine Pause und warten darauf, dass die nötigen Tools verfügbar sind. Ich arbeite trotzdem noch hier und da an kleineren Dingen, aber brauche ein solides Fundament.
Mit den optimistischen Worten More to come
schließt er sein Statement ab. Was sagt uns das jetzt? Na, dass Valorbound nicht mehr dieses Jahr erscheint. Dennoch könnt ihr euch bereits für den Early Access registrieren, der ebenfalls wohl erst in ferner Zukunft startet.
Wie steht ihr solch ambitionierten Ein-Personen-Projekten gegenüber? Haltet ihr es für realistisch, dass Valorbound mit dem angestrebten Umfang jemals in einem spielbaren Zustand erscheint? Oder schüttelt ihr eher den Kopf und fragt euch, wie zum Geier man sich so hohe Ziele setzen kann? Schreibt uns gerne in die Kommentare, was ihr von all dem haltet!
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