Vergesst ein neues Mass Effect, sagt Petra und prognostiziert: Bioware wird es nicht mehr lange geben

Electronic Arts wird verkauft, gekauft, wie auch immer. Die Perspektive ändert nichts daran, dass es für Bioware nicht rosig aussieht. Und das ist Politik und eine einfache Rechnung.

Petra Schmitz nimmt den Verkauf von EA zum Anlass, sich Gedanken über eins der bekanntesten Rollenspiel-Studios zu machen: Bioware. Haben die Macher von Dragon Age und Mass Effect unter den neuen Eigentümern eine Zukunft? Petra Schmitz nimmt den Verkauf von EA zum Anlass, sich Gedanken über eins der bekanntesten Rollenspiel-Studios zu machen: Bioware. Haben die Macher von Dragon Age und Mass Effect unter den neuen Eigentümern eine Zukunft?

Ach, bis 2027 ist ja noch soooo viel Zeit. Erst dann nämlich wird der Verkauf von Electronic Arts voraussichtlich über die Bühne sein. Bis dahin kann Bioware easy das neue Mass Effect fertigstellen und so viele LGBTQ+ und/oder Alien-Romanzen einbauen, wie sie lustig sind, ohne dass die neuen Investoren eingreifen können, die sowas schwer mit ihrer Weltanschauung vereinbaren können.

Wer so denkt, denkt verzückend naiv. Auch wenn Electronic Arts bis zum Abschluss des Deals weiterhin von den bekannten Personen gemanagt wird, und man in den kommenden Monaten weiterhin ans aktuelle Board of Directors berichtet, so haben PIF, Silver Lake und Affinity Partners trotzdem bereits nach Vertragsunterzeichnung die Möglichkeit der Einflussnahme. Alles, was nicht unter »gewöhnlicher Geschäftsbetrieb« fällt, muss mit den Käufern durchgekakelt werden.

Petra Schmitz
Petra Schmitz

Dass dieser Text hier steht, ist der Aktualität geschuldet, er erstand eigentlich exklusiv für die Print-Ausgabe der GameStar. Für die schreiben Petra (meistens) und Markus (selten) jeden Monat eine Kolumne namens »Das Wort zum Monat«. Darin schnappen sich die beiden stets ein Thema, das sie in den vergangenen vier Wochen besonders beschäftigt hat und gießen ihre Gedanken dazu in einen zweiseitigen Kolumnenbeitrag. Am Verkauf von EA führte für Petra im September kein Weg vorbei.

So weit, so egal, die Entwicklung eines Spiels ist bei EA nun mal gewöhnlicher Geschäftsbetrieb. Aber EA-CEO Andrew Wilson und Co. sitzen ab jetzt auch regelmäßig mit den kommenden Besitzern am Tisch, man spricht Strategien durch, wälzt Zahlen. Und da greift: der vorauseilende Gehorsam. Wilson und die anderen Direktoren (es sind insgesamt acht) werden ein Gefühl dafür entwickeln müssen, wer nach Abschluss ihre Gehälter zahlt, das ist der entscheidende Hebel.

Außerdem: Wenn sich die Einschätzungen auf das Geschäftsjahr beziehen, dann ist der Drops bereits Ende Juni 2026 gelutscht. Und abermals außerdem: Als ob Bioware so flott mit Mass Effect 4 fertig sei! Pfff! Die sind vermutlich noch in der Vorentwicklung.

Dem Trump sein Schwiegersohn

Ich glaube, dass es den Saudis ziemlich egal ist, ob im neuen Mass Effect eine Frau eine Frau oder ein Mann einen Mann oder eine genderfluide Person eine genderfluide Person küssen kann, so lange die das nicht in Saudi-Arabien können.

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