Diese Objektive sollte jeder Fotograf und Fotografin kennen

Der manuelle Fokus ist allerdings ein großer Nachteil für viele.

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Voigtländer-Objektive sind sehr empfehlenswert, aber eignen sich wegen der manuellen Fokussierung schlecht für schnelle Motive. (Bildquelle: Patrick SchneiderGameStar Tech) Voigtländer-Objektive sind sehr empfehlenswert, aber eignen sich wegen der manuellen Fokussierung schlecht für schnelle Motive. (Bildquelle: Patrick Schneider/GameStar Tech)

Unser Fazit zu Voigtländer-Objektiven

Die Objektive von Voigtländer haben uns mit ihrem Retro-Charme, hoher Lichtstärke und hochwertiger Verarbeitung überzeugt. Noch dazu kosten sie tausende Euro weniger als die äquivalenten Linsen von Leica. 

Zum Vergleich: Das Leica 50mm F/2.0 APO-Summicron kostet etwa 5.900 Euro. Das Voigtländer VM 50mm F2.0 APO-Lanthar »nur« 1.100 Euro. Beide Objektive liefern Fotos mit nahezu optischer Perfektion – aber eines davon kostet fast 4.800 Euro weniger.

Das Beste: Voigtländer-Linsen sind für viele verschiedene Anschlüsse, wie Nikon Z, Canon RF, Fujifilm X, Micro Four Thirds oder Leica M verfügbar. Letzterer ist besonders nützlich, da sie preisgünstige Alternativen zu den Objektiven aus Wetzlar darstellen und an so gut wie jede spiegellose Kamera adaptiert werden können.

Ein Objektiv mit M-Anschluss könnt ihr somit weiterverwenden, selbst wenn ihr das System wechselt; es muss nur ein neuer Adapter gekauft werden. 

Die Objektive von Voigtländer haben allerdings alle einen großen Nachteil: sie haben keinen Autofokus. Das macht sie eher schlecht geeignet zum Fotografieren von schnellen Motiven, wie etwa Tieren, Kindern oder Sport. 

In dem Fall können wir die Objektive nicht empfehlen. Sie haben außerdem auch keinen Wetterschutz oder eine integrierte Bildstabilisierung. Voigtländer-Objektive eignen sich daher eher für entschleunigtes Fotografieren (im Trockenen), bei dem ihr euch pro Foto Zeit nehmen könnt. 

Wenn euch das zusagt, macht ihr mit einem solchen Objektiv keine schlechte Entscheidung.


Die Vor- und Nachteile im Überblick:

Pro
  • Hochwertige Metallverarbeitung
  • Modernes Glas, aber auch Classic-Varianten
  • Retro-Design
  • Für die meisten Kameras verfügbar
  • Faire Preise
Kontra
  • Kein Autofokus
  • Kein Wetterschutz
  • Keine optische Bildstabilisierung im Objektiv

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Zum Schluss noch ein paar Alternativen: Inzwischen gibt es viele Objektive von Drittanbieter-Herstellern, die ähnlich wie Voigtländer, Objektive mit hochwertiger Verarbeitung, modernem Glas und fairem Preis anbieten. Die sind auf jeden Fall auch einen Blick wert! Darunter zählen Namen wie Thypoch, TTArtisan, Laowa, Viltrox, 7Artisans, Light Lens Lab und mehr. 

Habt ihr schon mit Voigtländer-Objektiven fotografiert? Teilt uns gerne eure Erfahrungen in den Kommentaren! 

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