Wie könnte man das Mittelalter nicht lieben: Ritter, Burgen, Fachwerkhäuser, Verderbnis und Untote. Moment, das wurde jetzt sehr schnell ziemlich düster und hat mit dem realen Mittelalter nichts zu tun. Aber es geht ja auch um eine düstere Fantasy-Version der Artussage, die in Wardens of Avalon zu meiner neuen Heimat wird.
Die von unheilvollen Kräften heimgesuchte Welt muss ich gegen Angriffe verteidigen und nach etwa einer Stunde in der Demo auf Steam schwöre ich allzu gerne einen ritterlichen Eid, Avalon zu verteidigen.
Moment mal, das ist doch ...
Ein paar Sekunden aus dem Trailer und ein Blick auf die Screenshots haben mir gereicht: Mittelalter und Basenbau sind eine Kombination, der ich mich nur schwer entziehen kann. Also auf nach Avalon! Dort angekommen werde ich erst mal durch ein paar Tutorials geschickt: Lauf dorthin, hau das Monster kaputt, sammle Holz ein.
Aus isometrischer Perspektive erkunde ich ein kleineres Gebiet der mystischen Insel Avalon, die in dieser Version der Sage das Reich der Toten ist. Die Welt ist hübsch und detailreich gestaltet. Die teils sehr düstere, teils märchenhafte Atmosphäre nimmt mich sofort gefangen: Ich laufe durch uralte Wälder mit riesigen Bäumen. Verschlungene Pfade führen zu den leblosen Ruinen von Burgen und Dörfern, die der Verderbnis anheimgefallen sind.
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