Manchmal kann Spieleentwicklung so unkompliziert sein. Da braucht es gar keine wegweisenden neuen Ideen oder kreative Ergüsse. Ab und zu ist die naheliegendste Lösung nämlich auch die einzig richtige. So jedenfalls stellen wir uns den Gedankengang hinter Warhammer 40.000: Darktide vor - schnurgerade und unkompliziert.
Fatshark-Mitarbeiter #1: »Wir haben jetzt zwei sehr erfolgreiche Koop-Shooter im Warhammer-Fantasy-Universum entwickelt. Was machen wir als Nächstes?«
Fatshark-Mitarbeiter #2: »Ich hätte Lust auf was Anderes als ständig nur Riesenratten und Pistolen.«
Fatshark-Mitarbeiter #1: »Ach ja, ich auch. Wie wäre es mit ... einem Koop-Shooter im Warhammer-40.000-Universum?«
Fatshark-Mitarbeiter #2: »Oh ja, da gibt's Kettensägenschwerter und Dämonen, das ist eine super Abwechslung!«
Es mag zwar nur ein klitzekleiner Sprung sein vom ausgezeichneten Vermintide 2 hin zum futuristischen Quasi-Nachfolger Darktide, aber die Fans der 40k-Serie werden es Entwickler Fatshark zweifellos danken, dass diese ihre Expertise jetzt auch der oftmals mit nur wenigen hochklassigen Spieleumsetzungen gebeutelten Science-Fiction-Welt zugute kommen lassen.
GameStar durfte bereits einige Probepartien in Warhammer 40.000: Darktide absolvieren. Wir erklären euch, was sich gegenüber Vermintide 2 wirklich ändert - und wo Fatshark bis zum Release am 13. September 2022 noch nachlegen muss.
Worum geht's in Warhammer 40k: Darktide?
Die Hive-Stadt Tertium steht unter Beschuss: Chaos breitet sich auf dem 90 Milliarden Lebewesen beherbergenden Stadtplaneten aus. Der böse Gott Nurgle, der letztens erst in Chaos Gate: Daemonhunters für Ärger sorgte, verwandelt mit einer Seuche brave Bürger in aggressive Dämonen-Zombies.
Weil der Kampf gegen die seelenlosen Horden viele Kämpfer fordert, verlegt sich das Imperium darauf, Gefangene als Kanonenfutter einzusetzen. Als vier davon nehmt ihr im Koop-Shooter Darktide den Kampf auf, folgende Klassen stehen zur Auswahl:
- Veteran (klassischer Schütze)
- Zealot (schneller Nahkämpfer)
- Psykker (Magier mit Crowd-Control-Zaubersprüchen)
- Ogryn (Tank mit schweren Waffen)
Alle Figuren können sowohl aus der Nähe zuhauen als auch mit einer Fernkampfwaffe auf Distanz Schaden anrichten, haben aber klar definierte Stärken und Schwächen. In einer Multiplayer-Partie (oder im Solo-Modus mit Bots, der nach aktuellem Stand später nachgeliefert wird) müssen aber nicht alle vier Klassen vertreten sein, stattdessen dürft ihr experimentieren: Wie spielt es sich etwa mit vier Zealots, die ihre Kriegshämmer an vorderster Front wirbeln? Oder mit zwei Psykkern, die von zwei Ogryns gedeckt werden?
Ihr könnt mehrere Charaktere erstellen und über den Verlauf etlicher Partien mit einer Spieldauer von zehn bis zwanzig Minuten hochpäppeln. Der umfangreiche Editor bietet dabei zahlreiche kosmetische Einstellungsmöglichkeiten, ihr könnt eure Heldin oder euren Helden sehr genau anpassen und ihr oder ihm sogar eine von mehreren vordefinierten Hintergrundgeschichten verpassen.
Im Spiel geben die Figuren immer wieder lustige Kommentare ab und diskutieren auch schon mal miteinander, das lockert den Spielverlauf auf. Einen Ausblick auf die Atmosphäre im Spiel liefert der neue Trailer:
1:59
Darktide-Trailer: Dieses Shooter-Gameplay blutet einfach pure Warhammer-Stimmung
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