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Warhammer 40K: Ein verlorenes Space-Marine-Chapter taucht nach 20 Jahren wieder auf – und selbst Games Workshop schweigt dazu

Die wiederentdeckte Lore der Steel Confessors enthüllt die düstere Geschichte eines Space-Marine-Ordens in Warhammer 40.000, der 20 Jahre lang als verschollen galt.

Auf ihrer Heimatwelt Kalevala lieferten sich die Steel Confessors eine große Schlacht mit den Tyraniden. Auf ihrer Heimatwelt Kalevala lieferten sich die Steel Confessors eine große Schlacht mit den Tyraniden.

Ein fast 20 Jahre altes Mysterium in der Welt von Warhammer 40.000 ist gelöst: Einem Fan ist es gelungen, ein lange verschollenes Dokument aufzutreiben, das die offizielle Existenz und die Hintergrundgeschichte des Space-Marine-Ordens der Steel Confessors bestätigt.

Was lange Zeit als unbestätigtes »Fanon«, also Fan-Kanon, galt, ist nun bewiesener Kanon und die Lore-Community feiert den Fund als kleine Sensation.

Die Steel Confessors sind echt

Das Universum von Warhammer 40.000 ist so gewaltig, dass ganze Legionen von Space Marines darin verloren gehen können. Im Fall der Steel Confessors war die Situation jedoch ein bisschen anders: Sie verschwanden nicht in den Wirren des fiktiven Universums, sondern in der realen Welt.

Zwar gab es vereinzelte Erwähnungen des Ordens in alten Ausgaben des White Dwarf Magazins, doch die Hauptquelle für ihre detaillierte Geschichte war eine unscheinbare Broschüre, die exklusiv auf dem Games Day & Golden Demon Event im Jahr 2005 verteilt wurde.

Da seitdem niemand eine Kopie dieses Dokuments vorlegen konnte und Games Workshop sich selbst nicht äußerte, schwebte über allen Details zu den Steel Confessors stets ein großes Fragezeichen.

Für die akribischen Chronisten der Community basierte jede Information über den Orden auf Hörensagen, handfeste Quellen gab es nicht. Fast zwei Jahrzehnte lang war also unklar, welche Details offiziell von Games Workshop stammten und welche über die Jahre von Fans hinzugedichtet wurden.

Video starten 1:48 Dawn of War 4 sieht immer besser aus, echte Warhammer-Fans kennen aber nur ein Thema - die Sprecher!

Ein Foto auf Discord beendet die Debatte

Die jahrelange Ungewissheit fand nun ein jähes Ende: Ein Discord-Nutzer namens Guy H postete kürzlich verschwommene, aber leserliche Fotos des offiziellen Programms vom Games Day & Golden Demon 2005.

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Wie aus den Dokumenten hervorgeht, sind die Steel Confessors ein Nachfolgeorden der Iron Hands und teilen deren größte Schwäche: einen unnatürlichen Hass auf alles, was sie als schwach empfinden. Dieser Charakterzug ist so extrem, dass er im Gensaat-Material des Ordens als »inakzeptable Mutation« klassifiziert ist.

Statt Schwäche in Stärke zu verwandeln, schlägt sie bei den Steel Confessors in blinden Zorn und Hass um – eine Eigenschaft, die ihnen im Kampf zwar immense Kraft verleiht, sie aber auch unberechenbar macht. Ihr Schlachtruf lautet passenderweise: »Destroy the weak!« (Zerstört die Schwachen!).

Diese Ideologie der Stärke ist tief in ihren Überzeugungen verankert: Sie verehren eine »göttliche Dreifaltigkeit« aus dem Omnissiah, dem Imperator und ihrem Primarchen Ferrus Manus.

Diese kompromisslose Haltung führte sogar dazu, dass sich der Orden weigerte, an der Seite von Verbündeten zu kämpfen, die sie als unterlegen ansahen. Wegen eines »Scheiterns beim Erreichen von Zielen« nach der Zerstörung eines Tallarnischen Garderegiments wurde der Orden sogar einer inquisitorischen Untersuchung unterzogen.

Damit ist eine der hartnäckigsten Lore-Fragen der letzten 20 Jahre geklärt. Was viele bereits als reine Fan-Fiktion abgetan hatten, ist nun als Teil der offiziellen Geschichte von Warhammer 40.000 bestätigt – zumindest aus der damaligen Zeit. Ob die Steel Confessors in der düsteren Zukunft der fernen Zukunft, in der es nur Krieg gibt, noch eine größere Rolle spielen werden, ist unwahrscheinlich – Games Workshop hat in den vergangenen 20 Jahren zum Thema geschwiegen.

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