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Seite 4: Was ist High Dynamic Range? - HDR auf dem PC ausprobiert

HDR-Unterstützung bei AMD und Nvidia

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Auch für die Grafikkartenhersteller AMD und Nvidia wird HDR immer mehr zu einem wichtigen Thema. Nvidia hat bereits auf der SIGGRAPH 2015 die Vorteile von einer erhöhten Farbtiefe und HDR demonstriert (auf Youtube im Video »HDR Monitors Explained with Epic Games Demo at SIGGRAPH 2015« zu sehen), allerdings mit einer Grafikkarte aus dem Profibereich (Quadro M6000).

AMD zeigt die Vorteile von HDR ebenfalls in Videoform (»Real-Time High Dynamic Range Demo«), gleichzeitig war der erhöhte Kontrastumfang auf der RTG Summit Ende 2015 ein wichtiges Thema. AMD-Entwickler Kim Meinerth ließ sogar verlauten, dass ein Bild in Full HD und mit HDR besser aussehen würde als ein 4K-Bild ohne HDR.

Die AMD-Grafikkarten der R9 300-Reihe sind laut offiziellen Angaben bereits in der Lage dazu, HDR-Bilder in 1080p und 120 Hertz zu rendern. In 4K ist das allerdings aufgrund der erhöhten Anforderungen an die Bandbreite mit maximal 30 Bildern pro Sekunde möglich. Da diese Modelle auf den Chips der R9 200-Generation basieren, sind wir ursprünglich davon ausgegangen, dass auch die R9 200-Karten HDR-Bilder rendern können, AMD hat das auf unsere Nachfrage hin aber verneint (ohne das technisch näher zu begründen). In unseren ersten Praxiserfahrungen mit HDR, die wir zu Beginn des Artikels beschreiben, bestätigt sich diese Aussage auch nicht, HDR ließ sich in Shadow Warrior 2 selbst mit einer Radeon HD 7970 GHz-Edition noch aktivieren.

HDR ist für AMD ein wichtigstes Thema, die Karten der R9 300-Reihe und die aktuellen Polaris-GPUs unterstützen die Technik bereits. HDR ist für AMD ein wichtigstes Thema, die Karten der R9 300-Reihe und die aktuellen Polaris-GPUs unterstützen die Technik bereits.

Unabhängig davon haben die neuen Polaris-GPUs der RX 400-Reihe Dank DisplayPort 1.4 und HDMI 2.0b das Problem der zu niedrigen Bandbreite in 4K jedenfalls nicht mehr, gleichzeitig können sie auch HDR-Filmmaterial per Stream oder UHD-Laufwerk wiedergeben. Letzteres ist bei AMD-Modellen der vorangegangenen Generationen nicht der Fall.

Dazu ist es nötig, das passende HEVC-Kodierungsverfahren im 10 Bit-Farbraum zu unterstützen, um die stark komprimiert gespeicherten Videoinhalte wiedergeben zu können. Für Nvidias neue Pascal-Grafikkarten stellt das genau wie für AMDs RX 400-Karten kein Problem dar, genügend Bandbreite ist durch DP 1.4 und HDMI 2.0b ebenfalls vorhanden. Gleichzeitig gibt Nvidia in einem Entwickler-Blog an, dass für die Nutzung von HDR in Spielen auch eine Karte der Maxwell-Generation ausreicht.

Solange Spiele auf das heutzutage weit verbreitete »Physically Based Rendering« setzen, ist es dabei laut Microsoft ohne allzu großen Aufwand oder nennenswerte Leistungseinbußen möglich, sichtbar vom erhöhten Kontrastumfang durch HDR zu profitieren. Inwieweit aber Entwickler sich bei bereits erschienenen und bei kommenden Spielen darum bemühen werden, die Vorteile von HDR effektiv zu nutzen, bleibt abzuwarten.

PC-Monitore mit passenden Helligkeitswerten und 10 Bit Farbtiefe sind aktuell noch nicht auf dem Markt. Wir haben verschiedene Monitor-Hersteller kontaktiert und zu ihren HDR-Plänen befragt, konkrete Antworten gab es leider nur von AOC (»erstes Quartal 2017«) und BenQ (»Ende Dezember/Anfang nächsten Jahres«). Bis mehrere Modelle verschiedener Hersteller im Handel verfügbar sind, dürften deshalb unserer Einschätzung nach noch einige Monate vergehen.

Die neuen Pascal-Grafikkarten von Nvidia haben der Maxwell-Generation die Unterstützung bestimmter Kodierungsverfahren voraus, die für das Betrachten von HDR-Videomaterial wichtig sind. Die neuen Pascal-Grafikkarten von Nvidia haben der Maxwell-Generation die Unterstützung bestimmter Kodierungsverfahren voraus, die für das Betrachten von HDR-Videomaterial wichtig sind.

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