Auf WhatsApp könnt ihr jetzt Fake News entlarven – so macht ihr den Faktencheck im Messenger

Ist das eine Lüge? Auf WhatsApp könnt ihr solche Nachrichten an eine Nummer weiterleiten, die einen Faktencheck für euch durchführt. So geht's.

Ihr haltet eine Nachricht für faktisch falsch? Direkt im WhatsApp Messenger könnt ihr das prüfen. (Bildquelle: chrisdorney, Adobe Stock) Ihr haltet eine Nachricht für faktisch falsch? Direkt im WhatsApp Messenger könnt ihr das prüfen. (Bildquelle: chrisdorney, Adobe Stock)

Mark Zuckerberg hat Anfang des Jahres angekündigt, künftig auf Faktenchecks zu verzichten. Jetzt könnt ihr aber ausgerechnet auf WhatsApp potenzielle Lügen von einer KI entlarven lassen. Und die hat nichts mit der Meta AI auf WhatsApp zu tun, die vielen Nutzern sauer aufstößt.

Um den Faktenchecker auszuprobieren, müsst ihr nur eine Nummer in euren Kontakten speichern, dann könnt ihr loslegen.

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Faktencheck auf WhatsApp mit Perplexity AI

Perplexity AI ist wie ChatGPT oder Gemini ein Chatbot, der auf einem Large-Language-Model (LLM) basiert. Allerdings sticht die KI dadurch heraus, dass sich die Macher bemühen, Halluzinationen zu vermeiden.

Halluzinationen sind ein bekanntes Problem von KI-Chatbots: Wenn keine faktisch korrekte Antwort möglich ist, generiert das System eine Reaktion, die zwar richtig klingt, aber unwahr ist.

Perplexity könnt ihr jetzt auch direkt über WhatsApp erreichen. Dazu geht ihr wie folgt vor:

  1. Speichert Perplexity AI in euren Kontakten unter der Nummer +1 (833) 436-3285 ein.
  2. Geht auf WhatsApp und drückt lange auf die Nachricht, die ihr überprüfen wollt.
  3. Tippt auf den Pfeil mit zwei Spitzen oben rechts im Chat.
  4. Wählt Perplexity AI (oder unter welchem Namen ihr die KI in euren Kontakten gespeichert habt) aus.
  5. Sendet die Nachricht.
    Nun gibt euch die KI eine Einschätzung, ob die behauptete Aussage der Wahrheit entspricht.

Lügen entlarven mit Perplexity AI – so gut funktioniert es

Ihr könnt Perplexity alles mögliche fragen. Eingangs konfrontiert euch die KI sogar mit Vorschlägen für Themen. Wir haben drei Test-News ausprobiert:

1. Der Mond ist aus Käse

Auf die bekannte Verschwörungstheorie der ganz Kleinen reagiert die KI locker, aber erklärt auch: Das ist tatsächlich unwahr.

2. Astrologie: Werden Jungfrauen diesen Monat wirklich ihren Traummann finden?

Testweise haben wir zudem einen Post aus dem Astrologie-Kanal einer großen deutschen Zeitschrift an den Chat mit Perplexity weitergeleitet.

Die KI gleicht die Aussagen mit anderen Publikationen ab. Dann gibt sie den Hinweis, dass astrologische Vorhersagen nur der Unterhaltung dienen sollten.

Ein großer Minuspunkt: Die Antwort wird auf Englisch generiert. Nach der Aufforderung übersetze auf Deutsch, gibt der Chatbot die Antwort allerdings auch auf Deutsch aus.

3. Schweizer Käse hat immer weniger Löcher?

Die Tagesschau berichtet in ihrem WhatsApp-Kanal, dass der Emmentaler heute weniger Löcher hat als früher. Perplexity AI bestätigt die Nachricht: Je besser die hygienischen Bedingungen der Herstellung, desto weniger Löcher im Käse.

Gleicher Minuspunkt: Die Antwort wird auf Englisch generiert und erst nach Aufforderung auf Deutsch übersetzt.

Fazit: Der Perplexity-Faktencheck auf WhatsApp kann beim schwurbelnden Onkel durchaus nützlich sein

Der schwurbelnde Onkel auf der Familienfeier ist mittlerweile zu einem geflügelten Wort geworden für die ungefragte Auseinandersetzung mit wilden Theorien.

Wenn euch so etwas auf in WhatsApp-Gruppen oder mit einzelnen Kontakten passiert, dann könnte der Faktencheck mit Perplexity ein hilfreiches Tool für eine schnelle Überprüfung sein.

Google Pixel 8a
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Android 15, 120 Hertz, Tensor G3, 7 Jahre Updates
Samsung Galaxy A55
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One UI 6.1, 120 Hertz, Exynos 1480, 5 Jahre Updates
Nothing Phone 2a
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Android 14, Glyph-Interface, 120 Hertz
Xiaomi Redmi Note 13 Pro+ 5G
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HyperOS 1.0, 120-Watt-Schnelladen, HDR10+, IP68
HMD Sykline
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Leicht zu reparieren, 144 Hertz, gute Hauptkamera, IP54
iPHone SE 3 (2022)
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iOS 18, Touch ID, 5-Zoll-LCD-Display
Nothing Phone 2a Plus
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Android 14, Glyph-Interface, 50-Megapixel-Hauptkamera
Honor Magic6 Lite
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Android 13, IP68, 120 Hertz, 108-Megapixel-Kamera
Xiaomi Redmi Note 13 Pro 5G
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HyperOS, 120 Hertz, Schnelladen (67 Watt), 3,5-mm-Kopfhörer-Anschluss
Xiaomi Poco X6 Pro 5G
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HyperOS, 120 Hertz, Schnelladen (67 Watt), IP54
Samsung Galaxy A35
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One UI 6.1, 120 Hertz, 5 Jahre Updates, IP67
CMF Phone 1
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Android 14, Rückseite anpassbar, Micro-SD-Kartenslot, kein NFC-Chip
HMD Pulse Pro
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Android 14, leicht zu reparieren, 90 Hertz, lange Akkulaufzeit

Grundsätzlich hilft beim Faktencheck mit Perplexity auch die Tatsache, dass der Chatbot darauf hinweist, dass er für die Einschätzung der Aussage nur auf verfügbare Quellen zugreifen kann und damit weniger halluziniert.

Auf Telegram, wo sich bekanntermaßen weit mehr Verschwörungstheoretiker tummeln, ist Perplexity in Form eines vorgefertigten Telegram-Bots zu erreichen. Der antwortet bei den eingegebenen Fragen zwar auf Deutsch, allerdings scheint hier der Faktencheck im Sinne einer Aufklärung über häufige pseudowissenschaftliche Behauptungen oder esoterische Inhalte weniger ausgeprägt zu sein.

Während bei WhatsApp explizit vor dem Glauben an Horoskope gewarnt wird, beschränkt sich die Überprüfung durch den Telegram-Bot bei Horoskopen lediglich darauf, ob ähnliche Aussagen in anderen Horoskopen zu finden sind. Eine kritische Auseinandersetzung mit dem Inhalt folgt hier nicht.

Dennoch könnt ihr grundsätzlich auch Nachrichten aus anderen Messengern kopieren und Perplexity AI auf WhatsApp zur Überprüfung geben.

Was sagt ihr dazu? Meint ihr der Faktenchecker im Messenger könnte auch für euch hilfreich sein? Habt ihr ihn schon ausprobiert? Schreibt uns eure Meinung und Erfahrungen in die Kommentare!

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