KI-Inhalte in Videospielen sind ein Streitthema unserer Zeit. Immer mehr Entwicklerstudios setzen bei der Spieleproduktion auf künstliche Intelligenz. Für die KI-generierten Grafiken in Call of Duty: Black Ops 7 oder Anno 117 gibt’s aktuell Kritik, ARC Raiders nutzt via Machine Learning trainierte Roboter und künstliche erzeugte Sprachausgabe.
Und dann hätten wir da auch noch Where Winds Meet. Nein, ich rede nicht von der schlechten deutschen Übersetzung aller Texte, die garantiert mit einer KI erstellt wurde, sondern davon, dass ihr in dem Free2Play-Action-Rollenspiel aus Fernost mit NPCs chatten könnt – im wahrsten Sinne des Wortes.
Ich glaube: Das ist die Speerspitze einer Entwicklung, die in Zukunft immer mehr Open-World-Spielen ergreifen wird, von GTA bis The Elder Scrolls. Denn die Ergebnisse sind schon jetzt erstaunlich.
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Zwischen The Witcher 3 und Assassin's Creed zeigt Where Winds Meet, was für eine Open World für 0 Euro möglich ist
Ihr helft dem Chatbot, nicht umgekehrt
Stellt euch das nur mal vor: Ihr wandert durch eine atemberaubende, interessant gestaltete Spielwelt, in die ihr so richtig eintaucht. Ihr erkundet jeden Winkel und erforscht mit ganzer Leidenschaft die Hintergrundgeschichte. Daher quatscht ihr jeden NPC an, der einen Namen trägt und nicht bei drei auf den Bäumen ist. Als ihr einen mittelalten Herrn auf dem Marktplatz ansprecht, wird auf einmal kein Standarddialog abgespult. Stattdessen öffnet sich … ein Chatfenster.
»Früher war ich auch ein Abenteurer, aber dann bekam ich einen Pfeil ins Knie«, sagt der Kerl. Anstatt, dass ihr eine von mehreren Dialogoptionen auswählt, seht ihr ein leeres Textfeld und einen Button für Spracheingaben. »Oh, öhm, wie ist denn das passiert?«, sprecht ihr in euer Mikrofon, weil ihr genauso tippfaul seid wie ich. Und siehe da: Der Mann erzählt euch von dem lebensverändernden Ereignis.
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