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CoD Black Ops 7: Die Fan-Wut über KI-Bilder ruft jetzt sogar US-Politiker auf den Plan

Der KI-Einsatz in CoD Black Ops 7 sorgt für Ärger: Activision bestätigt die Nutzung, jetzt fordert ein US-Politiker Konsequenzen und Regulierung.

Call of Duty: Black Ops 7 ist gerade erst auf dem Markt, doch statt über die Kampagne oder das Gunplay wird über kaum etwas so hitzig diskutiert wie über den Einsatz von Künstlicher Intelligenz.

Nur kurz nach dem Launch am 14. November 2025 sah sich Activision mit massivem Feedback aus der Community konfrontiert: Zahlreiche In-Game-Assets, insbesondere »Calling Cards«, stünden unter dem dringenden Verdacht, mittels generativer KI erstellt worden zu sein.  

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Activision hat den Einsatz von KI-Tools inzwischen bestätigt. Die Kontroverse eskaliert jedoch bereits über die Spielebranche hinaus und ruft die US-Politik auf den Plan.

US-Kongressabgeordneter fordert Konsequenzen

In einer für die Spielebranche ungewöhnlichen Wendung hat sich der Kongressabgeordnete Ro Khanna, ein Demokrat aus Kalifornien, in die Debatte eingeschaltet. Khanna fordert eine klare Regulierung für den Einsatz von KI in der Kreativwirtschaft.

In einem Tweet führte er aus:

Wir brauchen Vorschriften, die Unternehmen daran hindern, KI einzusetzen, um Arbeitsplätze abzubauen und höhere Gewinne zu erzielen. Die Künstler dieser Unternehmen müssen ein Mitspracherecht haben, wie KI eingesetzt wird. Sie sollten an den Gewinnen beteiligt werden. Und es sollte eine Steuer auf Massenentlassungen geben.

Video starten 1:54 Was geschah vor CoD Black Ops 7? Story-Recap bringt euch für den Singleplayer auf den neuesten Stand

So reagiert Activision auf die Vorwürfe

Angesichts der lautstarken Vorwürfe, die sich vor allem an »Calling Cards« im Anime-Stil (von Spielern als »Ghibli-Stil« identifiziert) entzündeten, veröffentlichte Activision eine Stellungnahme, die unter anderem an IGN und andere Medien ging:

Wie so viele auf der Welt nutzen wir eine Vielzahl von digitalen Werkzeugen, einschließlich KI-Tools, um unsere Teams zu befähigen und zu unterstützen, die bestmöglichen Spielerlebnisse für unsere Spieler zu schaffen. Unser kreativer Prozess wird weiterhin von den talentierten Individuen in unseren Studios geleitet.

Diese Haltung spiegelt sich auch auf der Steam-Seite von Black Ops 7 wider. Anders als beim Vorgänger gibt es dieses Mal von Anfang an eine offizielle Offenlegung: »Unser Team setzt generative KI-Tools ein, um die Entwicklung einiger In-Game-Assets zu unterstützen.«

Die aktuelle Aufregung ist für Kenner der Serie keine Überraschung: Bereits der Vorgänger stand 2024 massiv in der Kritik. Damals sorgte vor allem ein Zombie-Weihnachtsmann für Spott, der die typischen Anzeichen von KI-Generierung aufwies – inklusive mehr Fingern als üblich.

Seinerzeit versäumte es Activision, den KI-Einsatz bei Steam offenzulegen, und reichte die Bestätigung erst vier Monate nach dem Launch nach.

Miles Leslie von Treyarch betonte noch im August (via IGN), dass KI-Inhalte, die es in frühere CoD-Titel geschafft hätten, ein »Versehen« gewesen seien. Man nutze KI nur zur »Optimierung«, nicht um Entwickler zu ersetzen.

Die Debatte um Black Ops 7 zeigt jedoch, was für ein sensibles Thema KI inzwischen für viele Spieler geworden ist. Hinter der Kritik steckt nicht nur die Sorge vor einem möglichen Qualitätsverlust, sondern auch die Angst, dass durch den zunehmenden Einsatz von KI Arbeitsplätze verschwinden und menschliche Arbeit an Wert verliert – ein Problem, das weit über die Spielebranche hinausreicht.

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