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Ein neues MMO aus einer Zeit vor World of Warcraft? Keine gute Idee!

Wild Terra 2 will mit Sandbox-Gameplay als inoffizieller Nachfolger von Ultima Online Steam erobern. Wir sagen: Finger weg! Zumindest vorerst.

von Dennis Zirkler,
12.02.2021 14:45 Uhr

Wild Terra 2: New Lands beschwört den Geist von Ultima Online. Beim Testversuch eines MMORPG-Fans stellt sich aber schnell heraus, dass die Qualität der Vorlage bei weitem nicht erreicht wird. Wild Terra 2: New Lands beschwört den Geist von Ultima Online. Beim Testversuch eines MMORPG-Fans stellt sich aber schnell heraus, dass die Qualität der Vorlage bei weitem nicht erreicht wird.

Am 29. Januar 2021 startete mit Wild Terra 2: New Lands auf Steam ein neues Sandbox-MMO in den Early Access, das auf den ersten Blick wie der Traum jedes ehemaligen Ultima-Online-Spielers aussieht: Oldschool-Look aus der Iso-Perspektive, ein komplexes Crafting-System, düsteres Mittelalter-Feeling, Hausbau, und, und, und.

Doch von einem Ultima Online 2.0 ist Wild Terra 2 in seinem aktuellen Zustand leider meilenweit entfernt. Unsere anfängliche Begeisterung wich schnell großer Ernüchterung - und am Ende müssen wir gar eine Kaufwarnung aussprechen. Dabei hatte Wild Terra 2 so ein großes Potenzial, Rollenspielern endlich das zu geben, was sie seit fast 25 Jahren im Genre kaum noch bekommen.

Der Autor
Dennis ist Fan von Ultima Online, seit er Ende der 90er das erste Mal die GameStar-Tagebücher mit Heldin Belle Star gelesen hat. Selbst heute kennt er noch alle Zaubersprüche wie »In Jux Hur Ylem« in- und auswendig. Schon seit Jahren wartet er auf eine zeitgemäße Alternative für seine Jugendliebe. Nachdem ihn bereits Legends of Aria enttäuschte, geht seine Suche weiter - denn auch Wild Terra 2 schafft es nicht, ihn zu überzeugen.

Das große Potential von Wild Terra 2

Das russische Studio Juvty Worlds verfolgt mit dem Nachfolger zum 2017 veröffentlichten Wild Terra Online einen großen Traum: Nicht weniger als einen zeitgemäßen Nachfolger zum MMORPG-Urgestein Ultima Online wollen die vier Entwickler unter die Leute bringen.

Der Spielanfang weckt Hoffnung, dass das geklappt haben könnte. Schon der spärliche Charaktereditor weckt bei uns ein Nostalgiegefühl, das auch auf der Anfängerinsel erhalten bleibt. Wir starten als halbnackter Niemand, sammeln Stöcke und Steine, bauen erste Werkzeuge - alles fast wie damals. Ein Tutorial erklärt uns dabei grundlegende Dinge wie Holzfällen, Bergbau, Kochen, Crafting und sogar, wie wir unser eigenes Grundstück beanspruchen können. Dort können wir unter anderem Vorräte sicher lagern, eine Werkbank platzieren und Felder zum Nahrungsanbau anlegen.

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