Fazit: Windows 10 - Aktivierung mit Windows 8-Key immer noch möglich

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Fazit der Redaktion

Video starten 11:21 Windows 10 per Windows 7-Key aktivieren - Selbstversuch auf mehreren PCs und bei Hardwaretausch

Nils Raettig: Ich hatte schon ein mulmiges Gefühl dabei, einen extrem billigen Windows-Key bei eBay zu kaufen. Wenn man bedenkt, dass selbst die günstigsten Windows 8-Lizenzen in seriösen Shops immer noch mindestens etwa 80 Euro kosten, kann es bei einem Key für weniger als 10 Euro kaum mit rechten Dingen zu gehen. Die in der Regel nicht zum Kauf dazu gehörende Lizenz zur Nutzung der Software ist da nur eines von vielen möglichen Problemen.

Dass sich Windows 10 auf unserem Kaby Lake-System mit einem solchen Windows 8.1-Key erfolgreich aktivieren ließ, ist aber vor allem deshalb bemerkenswert, weil das eigentlich seit etwa einem halben Jahr gar nicht mehr möglich sein sollte. Wie locker Microsoft die Thematik nimmt, zeigt gleichzeitig auch das immer noch bestehende kostenlose Upgrade-Angebot für Menschen mit körperlichen Beeinträchtigungen – das meinem Eindruck auch nichts anderes macht, als das ohnehin für jeden frei zur Verfügung stehende Media Creation Tool.

Wirklich überraschend ist es aber nicht, dass Microsoft vergleichsweise freizügig mit der Aktivierung von Windows 10 umgeht und gleichzeitig auch die Einschränkungen bei einem nicht aktivierten Betriebssystem im Vergleich mit den Vorgängern deutlich reduziert. Windows 10 soll schließlich auf so vielen Rechnern wie möglich laufen, denn das senkt den Support-Aufwand im Vergleich zur bisherigen Versionsvielfalt, und da will man die Hürden natürlich so klein wie möglich halten.

Unabhängig davon kann ich die teils immer noch vorherrschende Skepsis gegenüber Windows 10 durchaus nachvollziehen, zumal sich Microsoft viel davon selbst eingebrockt hat, etwa durch ungeschickte Öffentlichkeitsarbeit oder durch fragwürdige Voreinstellungen beim Datenschutz. Aber Verbesserungen wie der angekündigte Game-Mode oder die Erweiterung der Einstellungsmöglichkeiten in Sachen Privatsphäre lassen zumindest darauf hoffen, dass Microsoft auf die Nutzer hört.

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