50% aufs erste Jahr – nur für kurze Zeit!

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»Wir sind nicht tot« - Komplett unbekannter Rivale von Rainbow Six Siege feiert plötzlich ein Steam-Comeback

Seit vier Jahren steckt der Taktik-Shooter Due Process im Early Access fest. So wenig Updates in den letzten Jahren kamen, so wenige Spieler tummelten sich in den Lobbys herum. Jetzt wendet sich das Blatt.

Kommt nach vier Jahren nun doch noch der Durchbruch für Due Process? Kommt nach vier Jahren nun doch noch der Durchbruch für Due Process?

Rainbow Six: Siege hat fast keine Konkurrenz. Es gibt kaum einen Taktik-Multiplayer-Shooter, der auch nur ansatzweise in die gleiche Richtung geht - bis auf Due Process vielleicht. Noch nie gehört? Kein Wunder, der Shooter hat in den letzten Jahren alles andere als Aufmerksamkeit bekommen. Das totgeglaubte Spiel erhebt sich aber aus dem Grab und begeistert nun mehr Spieler denn je.

Erst vor wenigen Tagen wurde mit 2.000 gleichzeitigen Spielern laut SteamDB ein neuer Rekord gebrochen. Klar, das klingt jetzt nicht allzu viel. In den letzten zwei Jahren war der durchschnittliche Anlauf aber nicht einmal dreistellig, da ist der Anstieg doch wahrlich beeindruckend.

Was ist Due Process?

Ähnlich wie bei Rainbow Six: Siege kämpfen hier zwei 5er-Teams in Gebäuden gegeneinander an, Taktik und gemeinsam koordiniertes Vorgehen wird belohnt. Die Munition ist knapp, die Map zerstörbar und der Tod hinter jeder Ecke.

Der Shooter will zwar strategisch anspruchsvoll sein, aber sicher nicht grafisch realistisch wirken. Am Anfang jeder Runde muss ein Schlachtplan ausgetüftelt werden. Der Shooter will zwar strategisch anspruchsvoll sein, aber sicher nicht grafisch realistisch wirken. Am Anfang jeder Runde muss ein Schlachtplan ausgetüftelt werden.

Zu Beginn jeder Runde wird ein Schlachtplan erarbeitet: Welcher Eingang wird genutzt, welche Positionen sind besonders vorteilhaft und mit welcher Verteidigung muss gerechnet werden? Zwei große Punkte unterscheiden Due Process aber von Rainbow Six: Siege:

  • Die Grafik ist im Pixel-Stil und damit deutlich weniger realistisch als der Taktik-Shooter-Platzhirsch
  • Die Maps werden prozedural erstellt. Jede Runde unterscheidet sich also voneinander, niemand kennt irgendwelche besonders ausgeklügelten Peakholes wie in Siege. 

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Woher kommt der neue Schwung?

Der große Erfolg blieb bei Due Process aus, Bugs und andere Ärgernisse konnten letztlich selbst die Befürworter nicht im Spiel halten. Es hatte den Anschein, dass die Entwickler ihr Spiel aufgegeben haben … und das taten sie wohl auch.

Am 20. Februar kam dann völlig unerwartet ein dickes Update: Balancing-Änderungen, mehr und verbesserte Maps, Bug Fixes, ein Ranked-System, ein Battle Pass und obendrauf noch ein Charity Event für Menschen mit einer physischen Behinderung. Alle Änderungen findet ihr in den Patch Notes.

Dazu gab’s noch einen großen Rabatt, Due Process kostete nicht mal einen Euro. Das Ergebnis: Von 93 Spielern am 19. Februar zu 2.108 Spieler am 2. März.

All das scheint aber nicht das Werk vom urplötzlich strebsamen Studio zu sein, sondern von talentierten Fans. Der Youtuber BigfryTV hat nämlich eine Nachricht von den Machern erhalten, in der es heißt: Die Entwicklung wurde an Freiwillige weitergegeben, und wir arbeiten nun daran als leidenschaftliches Projekt.

Wie die Rechtslage, Einnahmen und Co. geregelt sind, geht nicht daraus hervor. Ob die Entwickler bei dem Anstieg an Spielerzahlen nun die Zügel wieder in die Hand nehmen wollen, ist ebenso unklar. Was aber klar ist: Ein vielversprechender Shooter wurde wiederbelebt und 87 Prozent der kürzlichen Steam-Rezensionen freuen sich darüber!

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