WM 2026 in Zahlen: Nur eine Gruppe ist schwächer als die von Deutschland und auf den zweiten Blick ändert sich das kaum – außer, die KI scheitert so krachend wie bei mir

Ein kurzer Blick auf die Stärke der einzelnen WM-Gruppen auf Basis der Weltranglistenposition – und auf peinliche KI-Schnitzer.

Bundestrainer Julian Nagelsmann hat bei der WM 2026 eine schwere Aufgabe zu schultern. (Bild: stock.adobe.com - Mago, DFB) Bundestrainer Julian Nagelsmann hat bei der WM 2026 eine schwere Aufgabe zu schultern. (Bild: stock.adobe.com - Mago, DFB)

Bekanntermaßen zählt beim Fußball letztlich nur eins, und zwar auf'm Platz. Zahlenspiele im Vorfeld können aber dennoch interessant sein, erst recht mit Blick auf Großereignisse wie die kommende WM 2026.

Ich habe deshalb versucht, mit Google Gemini eine Übersicht dazu erstellen zu lassen, wo die insgesamt zwölf Gruppen mit Blick auf die Fifa-Rangliste stehen – und die KI ist an dieser simplen Aufgabe kläglich gescheitert (dazu am Ende des Artikels mehr).

Also musste ich doch selbst ran, und zwar auf Basis der aktuellen Daten der Fifa. Addiert man jeweils die Positionen der vier Gruppenmitglieder gilt: Je niedriger die Summe, desto stärker die Gruppe – zumindest in der Theorie.


Video starten 0:53 Wer Fußball sowie Lego gleich gut findet und 180 Euro übrig hat, kann sich schon jetzt den WM-Pokal 2026 ins Regal stellen


Alle Gruppen in der Übersicht

Die aktuellsten Daten der Fifa gelten als inoffiziell, bis alle Spiele als internationale A-Spiele anerkannt sind. Im Vergleich zu der letzten offiziellen Rangliste vom 1. April halten sich die Änderungen aber stark in Grenzen.

Folgendermaßen gestaltet sich die Reihenfolge der WM-Gruppen auf Basis der inoffiziellen Daten, wenn um die Ranglistenpositionen ihrer Teilnehmer geht:

1. Gruppe I (Gesamtwert 105)

  • Frankreich (3)
  • Senegal (15)
  • Norwegen (31)
  • Irak (56)

2. Gruppe D (Gesamtwert 106)

  • USA (17)
  • Türkei (22)
  • Australien (27)
  • Paraguay (40)

3. Gruppe F (Gesamtwert 110)

  • Niederlande (8)
  • Japan (18)
  • Schweden (38)
  • Tunesien (46)

4. Gruppe K (Gesamtwert 113)

  • Portugal (5)
  • Kolumbien (13)
  • DR Kongo (45)
  • Usbekistan (50)

5. Gruppe J (Gesamtwert 115)

  • Argentinien (1)
  • Österreich (23)
  • Algerien (28)
  • Jordanien (63)

6. Gruppe L (Gesamtwert 122)

  • England (4)
  • Kroatien (11)
  • Panama (34)
  • Ghana (73)

7. Gruppe A (Gesamtwert 138)

  • Mexiko (14)
  • Südkorea (25)
  • Tschechien (39)
  • Südafrika (60)

7. Gruppe C (Gesamtwert 138)

  • Brasilien (6)
  • Marokko (7)
  • Schottland (42)
  • Haiti (83)

9. Gruppe G (Gesamtwert 144)

  • Belgien (9)
  • Iran (21)
  • Ägypten (29)
  • Neuseeland (85)

10. Gruppe H (Gesamtwert 146)

  • Spanien (2)
  • Uruguay (16)
  • Saudi-Arabien (61)
  • Kap Verde (67)

11. Gruppe E (Gesamtwert 149)

  • Deutschland (10)
  • Ecuador (24)
  • Elfenbeinküste (33)
  • Curaçao (82)

12. Gruppe B (Gesamtwert 170)

  • Schweiz (19)
  • Kanada (30)
  • Katar (57)
  • Bosnien und Herzegowina (64)

Nur Gruppe B ist demnach schwächer als die deutsche Gruppe E. Doch wie stark verändert sich die Reihenfolge, wenn man das jeweils schwächste Glied aus der Gleichung herausnimmt?

GameStar PC Battlefield 6 <br>Special Edition Pro
GameStar PC Battlefield 6
Special Edition Pro
CPU: AMD Ryzen 7 5700X (8x bis 4,6 GHz)
GPU: Nvidia GeForce RTX 5060
RAM: 32 GB DDR4
SSD: 1.000 GB
  • Preiswerte Power für Full HD
  • Volle DLSS 4.5-Unterstützung
  • Effizienter Achtkernprozessor
  • Nur in limitierter Stückzahl erhältlich
1379 €

Gruppen-Rangliste ohne das jeweils schwächste Team

Lässt man in jeder Gruppe das Land mit der niedrigsten Platzierung in der Fifa-Rangliste weg, ist die Gruppe E von Deutschland etwas weiter oben zu finden. Mit Platz 9 gehört sie aber immer noch zu den (theoretisch) eher schwächeren:

1. Gruppe I (Gesamtwert 49)

  • Frankreich (3)
  • Senegal (15)
  • Norwegen (31)

1. Gruppe L (Gesamtwert 49)

  • England (4)
  • Kroatien (11)
  • Panama (34)

3. Gruppe J (Gesamtwert 52)

  • Argentinien (1)
  • Österreich (23)
  • Algerien (28)

4. Gruppe C (Gesamtwert 55)

  • Brasilien (6)
  • Marokko (7)
  • Schottland (42)

5. Gruppe G (Gesamtwert 59)

  • Belgien (9)
  • Iran (21)
  • Ägypten (29)

6. Gruppe K (Gesamtwert 63)

  • Portugal (5)
  • Kolumbien (13)
  • DR Kongo (45)

7. Gruppe F (Gesamtwert 64)

  • Niederlande (8)
  • Japan (18)
  • Schweden (38)

8. Gruppe D (Gesamtwert 66)

  • USA (17)
  • Türkei (22)
  • Australien (27)

9. Gruppe E (Gesamtwert 67)

  • Deutschland (10)
  • Ecuador (24)
  • Elfenbeinküste (33)

10. Gruppe A (Gesamtwert 78)

  • Mexiko (14)
  • Südkorea (25)
  • Tschechien (39)

11. Gruppe H (Gesamtwert 79)

  • Spanien (2)
  • Uruguay (16)
  • Saudi-Arabien (61)

12. Gruppe B (Gesamtwert 106)

  • Schweiz (19)
  • Kanada (30)
  • Katar (57)

Wie krachend die KI gescheitert ist

Das war nix, Gemini. Curaçao ist in der Fifa Weltrangliste nicht auf Platz 160, die Rechnung 6 + 8 + 43 ergibt nicht 73 und ein Gesamtwert von 59 liegt bei aufsteigender Reihenfolge nicht hinter 67 und 73. Das war nix, Gemini. Curaçao ist in der Fifa Weltrangliste nicht auf Platz 160, die Rechnung 6 + 8 + 43 ergibt nicht 73 und ein Gesamtwert von 59 liegt bei aufsteigender Reihenfolge nicht hinter 67 und 73.

Gemini hat es nicht nur geschafft, ausgerechnet dem deutschen Gruppengegner Curaçao einen völlig falschen Ranglistenplatz zuzuweisen (160 statt 82), sondern auch beim simplen Addieren der Ranglistenpositionen immer wieder Rechenfehler zu machen.

In den Überschriften der Gruppen teils zu ergänzen Korrektur in der Reihenfolge nach Summe hilft da auch nicht mehr – am Ende bleiben lauter falsche Zahlen und Sortierungen.

So landete Gruppe E mit Deutschland bei Gemini durch die Fehler erst auf dem letzten Platz der Rangliste (alle vier Teams berücksichtigt) und dann auf dem dritten (das schwächste Team nicht berücksichtigt).


Blick zurück auf die letzte WM und KI: Ich habe einst eine KI 10 mal gefragt, wer die Fußball-WM gewinnt – ihre Antwort war eindeutig, aber sie hat mir nur einmal gefallen


Das ist zwar insofern zu verschmerzen, als dass die Fifa-Rangliste nur bedingt etwas über die tatsächliche Stärke der einzelnen WM-Gruppen aussagt. Passieren sollte so etwas einer KI aber dennoch nicht, weil es sich um eine sehr simple Aufgabe handelt.

Es heißt also weiterhin Vertrauen ist gut, Kontrolle ist besser wenn es um KI-Aussagen geht.

Und wenn es um das deutsche Abschneiden bei der Fußball-WM geht, heißt es ab kommenden Sonntag, den 14.6. um 19 Uhr: Daumen drücken!

zu den Kommentaren (0)

Kommentare(0)
Kommentar-Regeln von GameStar
Bitte lies unsere Kommentar-Regeln, bevor Du einen Kommentar verfasst.

Nur angemeldete Benutzer können kommentieren und bewerten.