Exklusiver Content & monatliche Vollversionen

Exklusiver Content & monatliche Vollversionen

WoW Forever vs. Retail vs. Classic: Die wichtigsten Neuerungen auf einen Blick

Keine Level-Rush, kein Ausrüstungs-Reset: Mit Forever wagt Blizzard das Experiment Classic Plus und setzt voll auf horizontale Progression.

Himmelsgeborene bringen den elfischen Glanz auf beide Fraktionsseiten. Was sonst noch neu ist im Vergleich zu Retail und Classic, findet ihr hier im Artikel. Himmelsgeborene bringen den elfischen Glanz auf beide Fraktionsseiten. Was sonst noch neu ist im Vergleich zu Retail und Classic, findet ihr hier im Artikel.

Jahrelang wurde in der Community spekuliert, geleakt und gehofft. Unter dem Codenamen »Camelot« geisterte das Gerücht durch die Foren, seit der Blizzcon ist es offiziell – das echte Classic Plus heißt World of Warcraft: Forever.

Statt wie in Retail oder den klassischen Erweiterungen alle zwei Jahre die Maximal stufe anzuheben und euer hart erarbeitetes Gear entwertet im Inventar verstauben zu lassen, beschreitet Blizzard einen völlig neuen Weg. Forever setzt konsequent auf horizontale Progression: Die Stufenober grenze bleibt dauerhaft auf Level 60 veran kert. Doch die Welt verändert sich, erweitert sich und bietet euch neue Spielsysteme, ohne dass der alte Content an Wert verliert.

Wir stellen euch die wichtigsten Eckpunkte der Neuauflage im Überblick und Vergleich zu WoW Classic und WoW Retail vor.

Forever vs. Retail vs. Classic

Feature/KategorieClassic EraWoW RetailWoW Forever
Progressionsmodellvertikal (klassische Ausrüstungs-Spirale)vertikal (saisonale Tretmühle & Gear-Resets)Hauptfokus auf horizontale Progression
MaximalstufeStufe 60 (fest verankert)Wechselnde Höchststufe je Addon (aktuell in Midnight bei 90)Stufe 60 (dauerhaftes Level-Cap)
Grafik & Technikpuristische Original-Optik von 2004moderne Effekte & überarbeitete Engineaufpolierte Texturen & Regler für Oldschool-Look
Welt & Contentunveränderter Vanilla-StandFokus auf das aktuelle Endgameneue Zonen, Dungeons & Raids auf Level 60
Völer & Klassenstarre Original-Kombinationmaximale Freiheit & breite Auswahlerweiterte Kombis + neues Volk Himmelsgeborene
Talentbäume & Spielweiseoriginale Talentbäumeständig neue & überarbeitete Talentbäumeüberarbeitete Vanilla-Talentbäume
Komfort & Featuresentschleunigt, keine Hilfenhöchster Komfort & Automatisierunggezielte Quality-of-Life-Upgrades (zum Beispiel Questmarker auf Map, Nachnamen, Transmog, Lager)

Dank neuer Effekte wirken Klassiker wie der Dämmerwald noch stimmungsvoller. Dank neuer Effekte wirken Klassiker wie der Dämmerwald noch stimmungsvoller.

Die wichtigsten Neuerungen im Überblick

Neue Grafik: Nostalgie trifft auf modernere Technik

Optisch poliert Blizzard den Klassiker auf, ohne den Charme der alten Welt zu opfern: Schärfere Texturen und überarbeitete Wettereffekte bringen spürbare Atmosphäre ins Spiel, von dichten Nebelschwaden im Dämmerwald bis zum prasselnden Regen im Schlingendorntal.

Wer die absolute Retro-Erfahrung sucht, schaltet in den Einstellungen auf die klassischen Charaktermodelle zurück. Der Wechsel vor und zurück geht immer, ohne Neustart.

Alt trifft Neu: Ihr entscheidet selbst, ob ihr mit den klassischen (links) oder aufpolierten (rechts) Charaktermodellen durch Azeroth zieht. Alt trifft Neu: Ihr entscheidet selbst, ob ihr mit den klassischen (links) oder aufpolierten (rechts) Charaktermodellen durch Azeroth zieht.

Überarbeitete Talentbäume: mehr Dynamik, bekannte Stärken

Bei den Talentbäumen geht Blizzard behut sam vor: Statt unzähliger neuer Reihen werden verstaubte oder schlicht nutzlose Talente angepasst. Das Classic-Gefühl bleibt erhalten, aber die Rotationen fühlen sich jetzt spürbar flüssiger an. Schwächelnde »Meme-Specs« wie Vergelter-Paladine oder »Oomkins«-Gleichgewichts-Druiden bekommen so mehr Bedeutung, ohne die Identität der Klassen zu verwässern.

Neue Kombinationen und ein neues Volk

Blizzard bricht mit alten Traditionen: Während Menschen-Jäger auf der Hand liegen, dürfte der Untote Paladin selbst eingefleischten Lore-Fans ein kurzes Schlucken abverlangen, das sorgt für Zündstoff und heiße Debatten!

Zudem spendiert Blizzard beiden Fraktionen ein neues Volk: die Himmelsgeborenen. Damit hält das gewohnte Blutelfen-Modell Einzug auf beiden Seiten, während der Wunsch nach echten Hochelfen weiterhin gekonnt ignoriert wird.

Ein Anblick, an den man sich noch gewöhnen muss: Ein Untoter hüllt sich ins Heilige Licht. Ein Anblick, an den man sich noch gewöhnen muss: Ein Untoter hüllt sich ins Heilige Licht.

Neue Gebiete, Dungeons und Raids

Forever begnügt sich nicht damit, bestehen de Inhalte aufzuhübschen, sondern erweitert die Weltkarte um gleich vier völlig neue Zonen: den Berg Hyjal, Shen’Dralas, die Flusslande und die schwebende Insel Zephras. Neben neun brandneuen Dungeons fährt Forever auch zwei frische Schlachtzüge auf: den Hyjalgipfel für 20 Spieler und die Tiefen grabhügel als 10-Spieler-Herausforderung.

Neue Zonen wie die schwebende Insel Zephras erweitern die klassische Weltkarte von Azeroth. Neue Zonen wie die schwebende Insel Zephras erweitern die klassische Weltkarte von Azeroth.

Die neuen Komfort-Features

Unzählige Detailverbesserungen werten den Alltag auf, allen voran das neue Lager-System: Das schlichte Kochfeuer wird in Forever zum echten sozialen Treffpunkt in der Welt. Ihr schlagt gemeinsam mit an deren Abenteurern Rastplätze auf, erweitert sie und nutzt dort Reparaturstationen oder Händler und sichert euch beim gemütlichen Verweilen am Feuer nützliche Boni für eure nächsten Heldenjobs.

Dazu kommen echte Nachnamen, über 1.000 neue Quests, ein frisches Schlachtfeld sowie ein erlernbares Transmog-System. Damit Puristen bei Letzterem nicht die Krise kriegen, lässt sich die Optik fremder Rüstungen in den Einstellungen für eure eigene Ansicht komplett deaktivieren, so seht ihr eure Mitspieler weiterhin im gewohnt bunt gemischten Original-Gear.


Kommentare(0)
Kommentar-Regeln von GameStar
Bitte lies unsere Kommentar-Regeln, bevor Du einen Kommentar verfasst.

Nur angemeldete Benutzer können kommentieren und bewerten.